Durch das Porjekt konnten Kinder und Jugendliche in den Ferien die Räume der eigenen Schule künstlerisch gestaltet. Motive wurden gemeinsam erdacht: die Wahl fiel schließlich auf junge Sportler:innen und verschiedene Sportarten sowie bekannte Sehenswürdigkeiten aus der Region. Die jungen Teilnehmenden erlernten vielfältige Techniken der Wandmalerei: z.B. Fluchtpunkte und Perspektiven zu entwickelten, Schattenwurf oder Strukturen anzulegen, sie erprobten das malerische Gestalten von Bäumen, Landschaften, Himmel, Wegen, und das Abbilden verschiedener Jahreszeiten. Zwei erfahrene Künstler:innen unterstützten die Kinder und Jugendlichen bei der kreativen Umsetzung. Bei einer Abschlussveranstaltung vor Familie, Freund:innen und Lehrerschaft wurden die Ergebnisse stolz präsentiert. Über das Projekt wurde intensiv berichtet: sowohl der lokale Fernsehsender brachte einen Beitrag, als auch der Mitteldeutsche Rundfunk.  Die Stadt und der Bürgermeister unterstützten das Projekt ideel und aktiv (inkl. Projektbesuch).

„Sportler können Kunst – ein kreatives Malprojekt“ ist ein Projekt vom 1. Stadtsportverein Saalfeld 92 e.V. im Bündnis mit dem Förderverein der Johannesschule Saalfeld e.V., der Evangelischen Johannesschule und der Stadt Saalfeld – Kulturbüro Saalfeld

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Auch in diesem Projekt stand die journalistische und redaktionelle Arbeit von Kindern für ein Kinderradio in Weimar im Vordergrund. Begleitet von zwei Honorarkräften und jugendlichen Ehrenamtlichen reflektierte die Projektgruppe, welche Themen aktuell interessant sein könnten und recherchierten zu den unterschiedlichen gefundenen Topics. Das Fachkräfteteam infomierte zusätzlich zu den wichtigen Themen Fake News, Urheber- und Veröffentlichungsrecht, so dass eigene Radiopraxis und mediendidaktischer Wissenserwerb Hand in Hand ging. Das besondere in diesem Projekt war, dass es pandemiebedingt ausschließlich in Online-Werkstätten umgesetzt wurde. Es gab Hürden durch mangelnde technische Ressourcen aber die Projektakteure sahen die neuen Bedingungen auch als Chance der Weiterentwicklung. Es gab mehrere Highlights in diesem Redaktionsjahr: das online Interview mit der Jugendbuchautorin Grit Poppe zu ihrem Buch „Verraten“. Auch das Interview mit dem ehemaligen Drummer der Rockgruppe „Police“, welcher seine Oper „The Electric Saint“ in Weimar vorstellte war ein tolles Erlebnis. Der Agent beschnitt die Redaktion sehr in den erarbeiteten Fragen, aber Steward Copeland war innerhalb des Zoom-Interviews sehr gesprächig und nahm sich viel Zeit. Pandemiebedingt musste leider auf den Besuch von Radio Lotte und auf eine öffentliche Präsentation verzichtet werden.

„MultiKultureller MedienPool II“ ist ein Projekt vom Miniverlag der Buchkinder Weimar e. V. im Bündnis mit der Other Music Academy und dem Radio Lotte

Format: kompakt

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 12 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit diesem Projekt wurde durch Methoden der Zirkuspädagogik und Partizipation ein öffentlicher Bezug zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in ihrem Stadtteil hergestellt. Kinder und Jugendliche konnten in einem längeren kontinuierlichen Zeitrahmen eigene Fähigkeiten entdecken, zirzensische Künste ausprobieren und nach intensiver Übungsphase in Interventionen im öffentlichen Raum präsentieren – im grundlegenden Vertrauen in eigene Kräfte und Möglichkeiten und im positiven Sinne von „Wir zeigen, was wir können“. Die Aufführungen fanden als kleine „Zirkusspots“ über den Projektzeitraum verteilt im Stadtteil statt, open air und mit entsprechenden Rahmenbedingungen (Abstand) für das Publikum. In Zeiten des pandemiebedingten Lockdowns und der temporären Schließung von Bildungs- und Kultureinrichtungen wurden die Teilnehmenden über vielfältige Wege erreicht und konnten weiterhin am Projekt kultureller Bildung teilhaben: es gab den Workshop auf youtube „Tasifan zu Hause“ mit Trainingsfilmen, Zirkusbriefe wurden geschrieben, eine Stadtteilrallye vorbereitet, die individuell Begangen werden konnte und Zirkusgeräte konnten niedrigschwellig geliehen werden.

„Straßenfeger in Schöndorf – ein Stationenzirkustheater “ ist ein Projekt vom Kinderzikus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf und dem Team Jugendarbeit Weimar

Format: Ferienwerkstatt KMSS

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In diesem Projekt sollte in einer kompakten Ferienzeit ein von Kindern für Kinder erstellter Katalog zum Projekt „Bauhaus Kinder“ und zum Bauhaus und dessen Künstler:innen entstehen. Pandemiebedingt unterlag die Projektumsetzung zahlreicher Pausen, Verschiebungen und einer allgemeinen Planungsunsicherheit. Die Laufzeitmusste mehrfach verlängert werden, um das Projektgelingen zu gewährleisten. In den partizipativen Projektstunden haben die Teilnehmenden auf iPads gezeichnet, Beiträge erstellt, interaktive Elememente eingebaut und auch über Form und Layout des zu erstellenden Katalogs bestimmt.

bauhausKINDER – Werkstatt Katalog“ ist ein Projekt vom Mini Verlag der Buchkinder Weimar e.V. im Bündnis mit der Other Music Academy und dem Kinderbüro der Stadt Weimar

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Literatur, Bildende Kunst, Medienarbeit

Alter: 6 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Jeweils eine Woche in den Thüringer Sommerferien konnten Kinder und Jugendliche an vier verschiedenen Standorten Zirkus hautnah erleben: im Team mit echten Profis erprobten sie Akrobatik, Clownerie, Jonglage, Luftartistik und weitere zirzensiche Diszipline. Besonders in Zeiten der Pandemie war die Arbeit in Kleingruppen unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen ein Highlight, das die Teilnehmenden positiv unterstützen konnte. Auch die abschließenden Zirkusaufführungen konnten dank des Hygienekonzepts mit Publikum stattfinden – wenn auch mit besonders viel zusätzlichem Aufwand, der durch ehrenamtliche Beteiligung aufgefangen werden konnte.

„Der Zirkus vor der Haustür – Ferienwerkstätten für Kinder“ ist ein Projekt vom Kinderzikus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf, dem Kinderhaus Weimar, dem Kinderbüro der Stadt Eisenach und der August-Bebel-Gesellschaft e.V.

Format: Ferienwerkstatt KMSS

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Zusätzlich zu einem Langformat wurde diese eigenständige Ferienwerkstatt in den Herbstferien 2020 umgesetzt. Durch die Ferienwerkstatt ist es u.a. gelungen Kinder im kulturellen Bildungsangebot zu involvieren, die bisher noch nicht durch das Angebot im Gesamtprojekt erreicht wurden. In zwei aufeinanderfolgenden Wochen boten Zirkusartist:innen den Teilnehmenden intensives Zirkustraining direkt vor der Haustür mit dem Schwerpunkt Parkour und Trampolinkünste sowie Clownerie und Jonglage. Unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen konnten trotz Pandemie alle geplanten Inhalte umgesetzt werden, lediglich auf die öffentliche Präsentation musste verzichtet werden – alternativ fand eine interne Abschlussveranstaltung statt. Den Kindern und Jugendlichen stand ein reicher Fundus an Zirkusmaterialien zur Verfügung (Einräder, Laufkugeln, Jongliermaterial usw.).

„Wir sind das Viertel sind wir – ein Zirkustheater- und Streetartprojekt in Weimar-Schöndorf – Ferienwerkstatt“ ist ein Projekt von Kindervereinigung Weimar e.V. / Kinderzirkus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf und dem Cafe Conti /Stiftung Dr. Georg Haar

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit dem Projekt wollen wir mit bildungsfernen Kindern und Jugendlichen aus Weimar-Schöndorf mit den Mitteln der darstellenden Kunst (Zirkus, Musik, Theater) die Lebensräume von Kindern und Jugendlichen erforschen und mit Methoden der Beteiligung Utopien und Wünsche entwickeln, die zum Abschluss des Projektes als öffentliche Aufführung im Stadteil präsentiert wird. Das Projekt soll für das Lebenskultur von Kinder und Jugendlichen sensibilisieren.

Der Projektverlauf wurde durch die Pandemie deutlich eingeschränkt. Der Kulturbesuch musste leider entfallen. Dem Bündnis gelang es aber, kontaktarme Aktivitäten im Frühjahrs-Lockdown zu entwickeln (Workshops auf youtube „tasifan zu Hause“, Stadtteilrallye, Workshopbriefe mit Arbeitsmaterialien und Zirkusgeräteverleih). In Kleingruppenarbeit und mit entsprechendem Hygieneschutzkonzept konnten die zirzensischen Kurse ab Mai wieder beginnen und weitestgehend bis Dezember durchgeführt werden. Die Abschlusspräsentation des Projektes fand in internen Gruppenaufführungen statt. Eltern wurden gezielt durch Elterntreffs in das Projektgeschehen einbezogen.

„Wir sind das Viertel sind wir – ein Zirkustheater-und Streetart-Projekt“ ist ein Projekt der Kindervereinigung Weimar/Kinderzirkus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf, dem Café Conti  und der Stiftung Dr. Georg Haar

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In den Kursen lernten die Teilnehmenden die Vielseitigkeit des zeitgenössischen Zirkus kennen. Neben klassischen Zirkusdisziplinen wie Trapez, Akrobatik oder Jonglage, gehörten dazu auch Theater und Tanz sowie performative Elemente. Die jungen Menschen hatten die Möglichkeit, sich im Projekt „Das sind Wir!“ auch inhaltlich mit einem von ihnen selbst bestimmten Thema auseinanderzusetzen. In der Gruppe kamen die Themen Identität und Mobbing auf. Die Teilnehmenden haben sich dazu gegenseitig interviewt. Im nächsten Schritt wurde unter Anleitung besprochen, wie man bestimmte Gefühle oder Aspekte des Themas künstlerisch umsetzen kann. Ab Mitte März bis Mitte Juli 2020 konnten aufgrund des Corona-Lockdowns keine Workshops in Präsenz stattfinden. Nach einer langen Pause fingen die Kurse wieder Mitte Juli in Präsenz an. Die Herausforderungen nach der Schließzeit zeigte sich in der Fluktuation der Teilnehmerzahlen. Die Jugendlichen besuchten den Kurs sehr unregelmäßig, man war aus dem Rhythmus geworfen und musste sich insgesamt mit der Pandemie als junger Mensch zurechtfinden. Nach den Weihnachtsferien 2020 gab es dann eine erneute Schließung der Präsenzkurse, die bis Mitte März 2021 andauerte. Während dieser Schließzeit fanden Kurse online für die Teilnehmenden statt und es konnte Zirkusmaterial am Zelt ausgeliehen werden. Das Online-Training konnte trotz aller Kreativität nicht im selben Maße das Präsenztraining ersetzen. Ab Mitte März 2021 wechselten die Kurse wieder in Präsenz-Veranstaltungen. Die Herausforderungen nach der zweiten Schließzeit blieben bestehen. Um das Projekt noch mit einer Abschlusspräsentation beenden zu können, wurde der Projektzeitraum bis Ende August verlängert. So konnten im Juli einige Intensivproben stattfinden, auf denen drei Auftritte, zwei im MoMoLo Zirkuszelt und eine im Altersheim „Luisenhaus“ folgten. Aufgrund der Corona-Regeln gab es nur ein kleines Publikum bei den Aufführungen im Zirkuszelt, da die Abstandregelungen gewahrt werden mussten. Der Kulturbesuch führte zu einem Tanzfestival.

„Das sind Wir“ ist ein Projekt von MoMoLo e.V. im Bündnis mit Kassablanca e. V. Gleis 1 und Kaleidoskop Jena, Staatliche Gemeinschaftsschule 

Format: kompakt

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Geplant war, eine Kinderredaktion für Zeitung und Radio in Weimar ins Leben zu rufen und auf solide Beine zu stellen. Das Projekt startete kurz vor dem ersten Lokdown – vorab konnten noch einzelne Termine in den Computerräumen der Schule stattfinden, an denen die Grundlagen für die journalistische Arbeiten vermittelt wurden. Durch den anschließenden Lockdown und Schließung der Einrichtungen der Bündnispartner, konnten keine Angebote in Präsenz mehr angeboten werden. Um den Kindern und Jugendlichen dennoch weiterhin Zugang zu kultureller Bildung anbieten zu können, hat der erfahrene Antragsteller das Angebot in den digitalen Raum verlegt. Über digitale tools konnten so weiterhin wöchentliche Treffen stattfinden. Die Arbeit konzentrierte sich auf die Erarbeitung der Radiobeiträge, die Zeitung musste vernachlässigt werden. Spielerische Energizer, didaktische Inhalte zum Thema Urheberrecht, medienpädagogsiche Ansätze wie die Nutzung von Applikationen zum Audioschnitt, journalistische Recherche zu den Themen, die die jeweiligen Kinder und Jugendliche interessieren und schließlich die redaktionelle Aufarbeitung der Beiträge boten eine methodisch vielfältige Auseinandersetzung für die Teilnehmenden. Der Umgang mit Falschmeldungen im Internet nahm einen wichtigen Stellenwert im Projekt ein. Pandemiebedingt musste die geplante Exkursion (Schnupperworkshop beim Radio) und Außentermine abgesagt werden, ebenso die Involvierung von Ehrenamtlichen. Um das Projekt online adäquat zu präsentieren, wurde mit den Teilnehmenden zusammen ein Imagefilm produziert. Die entstandenen Radiobeiträge mit Tipps aus den Rubriken Kultur, Musik, Apps, Rezepte, Witze, Spiele, Buchrezensionen uvm. sind ebenfalls online auf der Website des Antragstellers veröffentlicht.

„MultiKultureller MedienPool“ ist ein Projekt vom Miniverlag der Buchkinder Weimar e. V. im Bündnis mit der Other Music Academy und der TGS Carl Zeiss

Format: kompakt

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 12 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Wie entsteht eine Geschichte? Und wie lässt sich aus der Geschichte ein Hörbuch entwickeln? Kinder schreiben eigene Kurzgeschichten und vertonen sie anschließend. Ein lebhaftes Hörbuch mit selbstgestaltetem Booklet sind abschließend zu bestaunen.

„GeschichtsTon“ ist ein Projekt des ZwiWel Zwischenwelten e.V.

Format: makro
Schwerpunkt: Medienarbeit
Alter: 6 bis 11 Jahre