Schwerpunkt im Projekt war die Kombination von Naturpädagogik mit künstlerischen und kreativen Mitteln. Im Fokus stand das Natur-Erleben auf dem weitläufigen Gelände des Vereins Prinzhöfte: Waldausflüge, Sammeln von Materialien aus der Natur, Beobachtung von Tieren und Pflanzen, Gewässern und Bäumen flossen in die künstlerische Gestaltung der Bilder, Fotos, Skulpturen und Kostümen ein. Musik, Töne und Geräusche waren weitere Ausdrucksfomen: genaues Lauschen und Nachahmen führte zu eigenen Klang- und Bewegungs-Improviationen. Die Inhalte der Workshops orientierten sich auch immer an den Jahreszeiten.

Gruppendynamische Prozesse wurden aktiv gestaltet, um Zusammenhalt, Gemeinschafts- und Kleingruppenerlebnisse in Zeiten der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen erlebbar zu machen und zielgruppengerechten Austausch zu fördern, um die Resilienz der Teilnehmenden positiv zu beeinflussen. Ziel war, die Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder zu stärken, fernab vom gewohnten schulischen Kunstunterricht und obewertungsfrei ins Tun zu kommen, um die Selbstwahrnehmung und Wahrnehmung der Umwelt zu unterstützen. Das Team aus Künstlerinnen und einem Pädagogen reagierte mit Flexibilität auf die pandemiebedingten und zielgruppenspezifischen Herausforderungen. Es ist ein sehr schönes Buch entstanden, dass die Umsetzung des gelungenen Projekts kultureller Bildung wunderbar illustriert.

„Kunst im Garten“ ist ein Projekt vom Verein für ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen e.V. im Bündnis mit der Grundschule Harpstedt und der Jugendpflege Harpstedt

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Aufbauend auf dem Konzept des Vorgängerprojekts wurde mit den Teilnehmenden ein eigener Film entwickelt, umgesetzt und veröffentlicht. Die Kinder und Jugendlichen haben sowohl die Geschichte erdacht, in der lokale Sagen der Dammer Berge aufgegriffen wurden, waren vor und hinter der Kamera aktiv, begleiteten aktiv die Postproduktion, haben die Kostüm- und Requisitenentwicklung unterstützt und den fertigen Film schließlich voller Stolz in der Heimstatt-Clemens-August sowie per Livestram der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Es ist erneut ein toller Film entstanden: Die Wassernymphen und die Gier der Färber. Die Aufnahme der Livepräsentation zeigt mitreißend, welchen positiven Einfluss das Projekt kultureller Bildung auf die Teilnehmenden hatte. Pandemiebedingt konnte leider kein Kulturbesuch stattfinden (temporäre Schließung der Kultur- und Bildungseinrichtungen).  Ein Mitglied unseres Vereins erzählt in „Märchenstunden“ Sagen und Märchen aus der Region. Außerdem wird ein Schauspieltraining angeboten und einfache Filmübungen durchgeführt um die Technik und den Ablauf am Set kennenzulernen und zu verinnerlichen.

„Märchenstunde – ein inklusives Filmprojekt“ ist ein Projekt vom Verein zur Förderung der Medienpädagogik e.V. im Bündnis mit der Clemens-August-Stiftung und dem Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 7 – 17 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Der Schwerpunkt bei dem ganzjährigen Projekt war das Naturerleben auf und um dem Gelände des Vereins Prinzhöfte: Waldausflüge, das Sammeln von Material aus der Natur und die Beobachtung von Tieren und Pflanzen, Gewässern und Bäumen flossen so in die künstlerische Gestaltung von Bildern, Skulpturen und Musikinstrumenten ein. Musik, Töne und Geräusche waren ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt, angelehnt an den Kulturbesuch der Traum-Klänge Ausstellung im KEK Kindermuseum Bremen, der das Angebot ergänzte.

Da das Projekt von Anfang an outdoor geplant und umgesetzt wurde, konnten durchgehend Präsenzveranstaltungen ermöglicht werden. Die enstandenen Arbeiten wurden teilweise auch auf dem Gelände exponiert. Zum Abschluss des Vorhabens wurde ein Fotobuch erstellt, das jedes Kind mit nach Hause nehmen konnte.

Kunstgarten der Jahreszeiten ist ein Projekt vom Verein für ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen e.V. im Bündnis mit der Grundschule Harpstedt und der Jugendpflege Harpstedt

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In Zusammenarbeit mit den heilpädagogischen Einrichtungen und dem FD Jugend werden wir Shakespeares Sommernachtstraums mit mindestens 20 TN aufführen.
Wir möchten mit den TN einen eigenen Zugang zum „bürgerlichen Bildungskanon“ am Thema „Liebe“ erarbeiten. Was lässt sich von dem Drama des Jahres 1595 in heutige Lebenswirklichkeit übersetzen?
Die Jugendlichen werden inhaltlich an Stück, Bühne, Kostüm und Öffentlichkeitsarbeit mitarbeiten. Geplant sind mindestens 4 öffentliche Aufführungen.

„Sommernachtstraum“ ist ein Projekt des Kulturvereins Platenlaase e.V.

 

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen drehen zusammen einen kurzen Spielfilm. In Workshops mit Künstlern entwickeln sie das Drehbuch, die Kostüme und drehen den Film. Ausgang für den Plot wird eine regionales Märchen sein. Als Filmkulisse dient das Dorf sowie der Wald in der Umgebung und die Dammer Berge. Die inklusive Botschaft des Filmes soll vor allem das lokale Publikum erreichen und diese in Austausch bringen.

 

„Märchenstunde“ ist ein Projekt des Verein zur Förderung der Medienpädagogik e.V.

 

Format: mikro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 12 bis 14 Jahre

In verschiedenen Workshops lernen wir das Medium Film kennen und drehen am Ende unseren eigenen Film, den wir auf einer großen Premiere zeigen und feiern. Anschließend bewerben wir uns auf dem inklusiven Filmfest „Ganz schön anders“.

„Der nächste Frühling kommt bestimmt“ ist ein Projekt des Verkehrswacht Seesen -Langelsheim-Lutter e.V.

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Medienarbeit
Alter: 12 bis 14 Jahre

Mittels künstlerischer Forschung wird die Nordstadt Hildesheim als direktes Lebensumfeld der Kinder untersucht. Welche Dinge finde ich zu Hause, die mich begleiten, eine Geschichte haben und die es dort so gemütlich machen? Und kann es die Blümchentapete der Oma nicht auch draußen geben? Durch den kreativen Schaffensprozess der Kinder und ihren Einsatz non unterschiedlichen künstlerischen Mitteln entstehen Installationen, Skulpturen und neue Orte – immer mit dem Bezug zu ihrer Lebenswelt.

Kreativeck Nord 2.0 ist ein Projekt der Kulturfabrik Löseke e.V.

Format: makro
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 6 bis 11 Jahre

Ein interkulturelles und inklusives Filmprojekt mit reginonalen Bezügen, das hoch partizipativ angelegt war: von der gemeinsamen Drehbuchentwicklung über Aktivitäten vor und hinter der Kamera, Kostüm- und Requisitenentwicklung bis zum Schnitt und der Produktion der Filmmusik waren die Teilnehmer:innen an allen Projektschritten beteiligt. Als Filmkulisse diente das Dorf sowie der Wald in der Umgebung und die Dammer Berge. Zur Abschlusspräsentation des Films kamen rund 250 Besucher:innen, darunter auch Lokalpolitiker:innen – der Bürgermeister hielt eine Rede. Das Ergebnis zeigt ein gelungenes Projekt kultureller Bildung!

„Sagenverfilmung Dammer Berge – ein inklusives Filmprojekt“ ist ein Projekt vom Verein zur Förderung der Medienpädagogik e.V. im Bündnis mit der Clemens-August-Stiftung und dem Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: altersübergreifend

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In einem fünfmonatigen Medien-Projekt konnten Jugendliche ihren eigenen interessenbezogenen Podcast oder Videoblog entwickeln. Dabei lernten sie nicht nur, Radiobeiträge zu erstellen und mit der Technik umzugehen, sondern wurden auch an verschiedene kulturelle Einrichtungen (Lokalradio, Kulturfabrik) herangeführt: eine Beteiligungswerkstatt zum Start des Projekts ergab, dass die Themen Fussball und Musik inhaltlicher Ausgangspunkt des Projekts sein sollten und dass das Hauptinteresse bei der Produktion von Youtube-Videos lag. In den wöchentlich stattfindenden Workshops erlernten die Teilnehmenden ihr „Handwerkzeug“. Sie erprobten, Szenen zu produzieren, Kameraperspektiven zu wechseln, auf Ton und Geräusche zu achten, Skripte zu schreiben und diese unter eigener Regie in der Gruppe umzusetzen. Sie lernten, Material zu sichten und geeignetes herauszufiltern, Videos zu schneiden, zu bearbeiten und auf Youtube zu veröffntlichen, sowie die notwendigen Einstellungen zur Privatsphäre vorzunehmen. In den Tages-Workshops in der Kulturfabrik beschäftigten sich die „Expert:innen“ dann mit der Kulturfabrik als Ort für Jugendliche und dem kulturellen Angebot dort. In Kleingruppen wurden Videos aufgenommen, geschnittenund gegenseitig präsentiert. Der örtliche Wechsel war sehr wertvoll, um neue Themen zu erschließen.

Der Kulturbesuch führte zum Bündnispartner „Radio Tonkuhle“: Bei einer Führung lernten die Jugendlichen die Produktionsstätte kennen und erhielten einen Einblick in die professionelle Arbeit u.a. an Podcasts kennen. Sie lernten das Studio kennen und konnten selbst ausprobieren.

Das Projekt wurde mit einer großen Ergebnispräsentation abgeschlossen, an der Familienmitglieder, Freund:innen und Bekannte teilnahmen.

„Pod)ask&Vlog“ ist ein Projekt der Kulturfabrik e. V., Löseke im Bündnis mit Radio Tonkuhle – Trägerverein nicht kommerzielles Lokalradio Hildesheim e.V. und dem Kinder- und Jugendhaus Drispenstedt

Format: makro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 12 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im ländlichen Raum Niedersachsens hat die Projektgruppe „Legoland“ von D. Dobbrow geprobt und zur Aufführung gebracht: In Legoland werden Schicksale von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen und das Thema Todessehnsucht verhandelt, das sich durch das ganze Stück zieht. Erzählt wird in einer knappen, reduzierten Sprache – das Stück ist eine nüchterne Bestandsaufnahme ohne Sentimentalität. In einem Auftakt in Form eines Theatermarathons beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Personen des Stücks. Sie erfanden fiktive Biographien, die Vergangenheit, Eigenschaften, Ziele, Wünsche, Konflikte der Figuren beleuchteten. Eine erste Beschäftigung mit ausgewählten Szenen des Stückes schloss sich an. Am letzten Tag des Marathons gab es eine Präsentation der Arbeitsergebnisse vor Publikum.

Parallel zum Stück Legoland haben die Teilnehmenden in mehreren Workshops mit einer Tänzerin Choreographien entwickelt, die als „Zwischenspiele“ ohne Texte mit einem bunten Mix aus Musik, dem Theaterstück die Schwere genommen, ohne die Brisanz des Themas zu verlieren. Diese Zwischenspiele verlangten den Jugendlichen viel ab, da sie eine große Genauigkeit und Synchronizität in den Abläufen erforderten. Auch Bühnenbild und die Kostüme wurden von den Jugendlichen entwickelt. Vervollständigt wurde das Bühnenbild durch die Projektion einer Hochhausfassade auf die Kinoleinwand der Bühnenrückseite – durch Verzerrung und Farbigkeit verfremdet. Das finale Stück wurde in mehreren Aufführungen auf die Bühne gebracht.

Legoland ist ein Projekt des Kulturverein Platenlaase e.V. im Bündnis mit Landkreis Lüchow-Dannenberg – FD Jugend-Familie-Bildung und Heilpädagogische Wohngruppen Penkefitz

Format: kompakt

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 12 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung