Das Jahr „Klima, Kunst & Ich“ öffnet über den ganzen Jahresverlauf künstlerische Werkstätten, die einen saisonalen Bezug haben. Ihr Fokus liegt auf der Wahrnehmung der natürlichen Umgebung in den Jahreszeiten und dem künstlerischen Arbeiten mit den jeweiligen Möglichkeiten. Körper und Sinneswahrnehmung stärken die Naturverbindung der Kinder. Gemeinsam erschaffen sie so den „Kunstgarten der Jahreszeiten“ auf dem Gelände, der zu Projektende der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Klima, Kunst & ich“Kunstgarten der Jahreszeiten“ ist ein Projekt des Vereins für ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen e.V. in Prinzhöfte.

 

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

In Zusammenarbeit mit den heilpädagogischen Einrichtungen und dem FD Jugend werden wir Shakespeares Sommernachtstraums mit mindestens 20 TN aufführen.
Wir möchten mit den TN einen eigenen Zugang zum „bürgerlichen Bildungskanon“ am Thema „Liebe“ erarbeiten. Was lässt sich von dem Drama des Jahres 1595 in heutige Lebenswirklichkeit übersetzen?
Die Jugendlichen werden inhaltlich an Stück, Bühne, Kostüm und Öffentlichkeitsarbeit mitarbeiten. Geplant sind mindestens 4 öffentliche Aufführungen.

„Sommernachtstraum“ ist ein Projekt des Kulturvereins Platenlaase e.V.

 

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen drehen zusammen einen kurzen Spielfilm. In Workshops mit Künstlern entwickeln sie das Drehbuch, die Kostüme und drehen den Film. Ausgang für den Plot wird eine regionales Märchen sein. Als Filmkulisse dient das Dorf sowie der Wald in der Umgebung und die Dammer Berge. Die inklusive Botschaft des Filmes soll vor allem das lokale Publikum erreichen und diese in Austausch bringen.

 

„Märchenstunde“ ist ein Projekt des Verein zur Förderung der Medienpädagogik e.V.

 

Format: mikro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 12 bis 14 Jahre

In verschiedenen Workshops lernen wir das Medium Film kennen und drehen am Ende unseren eigenen Film, den wir auf einer großen Premiere zeigen und feiern. Anschließend bewerben wir uns auf dem inklusiven Filmfest „Ganz schön anders“.

„Der nächste Frühling kommt bestimmt“ ist ein Projekt des Verkehrswacht Seesen -Langelsheim-Lutter e.V.

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Medienarbeit
Alter: 12 bis 14 Jahre

Mittels künstlerischer Forschung wird die Nordstadt Hildesheim als direktes Lebensumfeld der Kinder untersucht. Welche Dinge finde ich zu Hause, die mich begleiten, eine Geschichte haben und die es dort so gemütlich machen? Und kann es die Blümchentapete der Oma nicht auch draußen geben? Durch den kreativen Schaffensprozess der Kinder und ihren Einsatz non unterschiedlichen künstlerischen Mitteln entstehen Installationen, Skulpturen und neue Orte – immer mit dem Bezug zu ihrer Lebenswelt.

Kreativeck Nord 2.0 ist ein Projekt der Kulturfabrik Löseke e.V.

Format: makro
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 6 bis 11 Jahre

Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung drehen zusammen einen kurzen Spielfilm. In Workshops mit Künstlern entwickeln sie das Drehbuch, die Kostüme und den Film, der gedreht wird. Ausgang für den Plot wird eine regionale mittelalterliche Sage sein (z.B. über die Räuber vom Mordkuhlenberg). Als Filmkulisse dient das Dorf sowie der Wald in der Umgebung und die Dammer Berge. Die inklusive Botschaft des Films soll vor allem das lokale Publikum in den Austausch bringen.

Sagenverfilmung Dammer Berge – ein inklusives Filmprojekt ist ein Projekt des Vereins zur Förderung der Medienpädagogik e.V.

Im Bündnis mit: Heimstatt Clemens August | Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden e.V.

Format: makro
Schwerpunkt: Medienarbeit
Alter: altersübergreifend

In einem fünfmonatigen Medien-Projekt konnten Jugendliche ihren eigenen interessenbezogenen Podcast oder Videoblog entwickeln. Dabei lernten sie nicht nur, Radiobeiträge zu erstellen und mit der Technik umzugehen, sondern wurden auch an verschiedene kulturelle Einrichtungen (Lokalradio, Kulturfabrik) herangeführt: eine Beteiligungswerkstatt zum Start des Projekts ergab, dass die Themen Fussball und Musik inhaltlicher Ausgangspunkt des Projekts sein sollten und dass das Hauptinteresse bei der Produktion von Youtube-Videos lag. In den wöchentlich stattfindenden Workshops erlernten die Teilnehmenden ihr „Handwerkzeug“. Sie erprobten, Szenen zu produzieren, Kameraperspektiven zu wechseln, auf Ton und Geräusche zu achten, Skripte zu schreiben und diese unter eigener Regie in der Gruppe umzusetzen. Sie lernten, Material zu sichten und geeignetes herauszufiltern, Videos zu schneiden, zu bearbeiten und auf Youtube zu veröffntlichen, sowie die notwendigen Einstellungen zur Privatsphäre vorzunehmen. In den Tages-Workshops in der Kulturfabrik beschäftigten sich die „Expert:innen“ dann mit der Kulturfabrik als Ort für Jugendliche und dem kulturellen Angebot dort. In Kleingruppen wurden Videos aufgenommen, geschnittenund gegenseitig präsentiert. Der örtliche Wechsel war sehr wertvoll, um neue Themen zu erschließen.

Der Kulturbesuch führte zum Bündnispartner „Radio Tonkuhle“: Bei einer Führung lernten die Jugendlichen die Produktionsstätte kennen und erhielten einen Einblick in die professionelle Arbeit u.a. an Podcasts kennen. Sie lernten das Studio kennen und konnten selbst ausprobieren.

Das Projekt wurde mit einer großen Ergebnispräsentation abgeschlossen, an der Familienmitglieder, Freund:innen und Bekannte teilnahmen.

„Pod)ask&Vlog“ ist ein Projekt der Kulturfabrik e. V., Löseke im Bündnis mit Radio Tonkuhle – Trägerverein nicht kommerzielles Lokalradio Hildesheim e.V. und dem Kinder- und Jugendhaus Drispenstedt

Format: makro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 12 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im ländlichen Raum Niedersachsens hat die Projektgruppe „Legoland“ von D. Dobbrow geprobt und zur Aufführung gebracht: In Legoland werden Schicksale von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen und das Thema Todessehnsucht verhandelt, das sich durch das ganze Stück zieht. Erzählt wird in einer knappen, reduzierten Sprache – das Stück ist eine nüchterne Bestandsaufnahme ohne Sentimentalität. In einem Auftakt in Form eines Theatermarathons beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Personen des Stücks. Sie erfanden fiktive Biographien, die Vergangenheit, Eigenschaften, Ziele, Wünsche, Konflikte der Figuren beleuchteten. Eine erste Beschäftigung mit ausgewählten Szenen des Stückes schloss sich an. Am letzten Tag des Marathons gab es eine Präsentation der Arbeitsergebnisse vor Publikum.

Parallel zum Stück Legoland haben die Teilnehmenden in mehreren Workshops mit einer Tänzerin Choreographien entwickelt, die als „Zwischenspiele“ ohne Texte mit einem bunten Mix aus Musik, dem Theaterstück die Schwere genommen, ohne die Brisanz des Themas zu verlieren. Diese Zwischenspiele verlangten den Jugendlichen viel ab, da sie eine große Genauigkeit und Synchronizität in den Abläufen erforderten. Auch Bühnenbild und die Kostüme wurden von den Jugendlichen entwickelt. Vervollständigt wurde das Bühnenbild durch die Projektion einer Hochhausfassade auf die Kinoleinwand der Bühnenrückseite – durch Verzerrung und Farbigkeit verfremdet. Das finale Stück wurde in mehreren Aufführungen auf die Bühne gebracht.

Legoland ist ein Projekt des Kulturverein Platenlaase e.V. im Bündnis mit Landkreis Lüchow-Dannenberg – FD Jugend-Familie-Bildung und Heilpädagogische Wohngruppen Penkefitz

Format: kompakt

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 12 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In wöchentlichen Kursangeboten wurde mittels verschiedener Methoden, Materialien und Techniken die Lebenswelt der Kinder- und Jugendlichen in der Hildesheimer Nordstadt in ästhetischen Forschungseinheiten untersucht und in künstlerischen Werken kreativ verarbeitet. Neben dem Ausprobieren verschiedener Materialien, Farben und Werkzeuge, die in spielerischer Art und Weise vielerlei Erkenntnisse mit sich brachten, entstanden eine Vielzahl an unterschiedlichen Kreativarbeiten (Malereien, Fotos, Stempelbilder, Collagen, kleine Bauwerke, Zeichnungen, etc.). Durch eine Kooperation mit dem soziokulturellen Projekt Nordstadt-Wandgalerie (www.nordstadtwandgalerie.de), das sich 2018 dem Motto Fantasie- und Fabelwesen widmete, bekamen die Terilnehmenden zudem die Möglichkeit ihren Stadtteil aktiv selbst mitzugestalten. So waren Zeichnungen und Bilder, die im Kreativeck Nord entstanden, in großen Wandgemälden auf Hauswänden der Hildesheimer Nordstadt zu sehen. Zudem wurde bei verschiedenen Erkundungstouren mit den Kindern und Jugendlichen die Nordstadt erforscht. Mit Kameras wurden Streifzüge auf der Suche nach spannenden Motiven unternommen und der nahegelegene Park diente immer wieder als Materialquelle und Fundus für verschiedene künstlerische Arbeiten. Der Kulturbesuch führte in das Kindermuseum „Zinnober“ in die Mitmach-Ausstellung „Kinder machen Stadt“.

Kreativeck Nord ist ein Projekt der Nordstadt.Mehr.Wert e.V. im Bündnis mit dem Kinder- und Jugendhaus Nordstadt und der KulturFabrik Löseke e.V.

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 – 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Teilnehmenden haben verschiedene Künstler:innen und unterschiedliche mediale und analoge Methoden mit dem Thema Ton und Kaputtgehen/Neuerschaffen kennengelernt. Es gab keine Tabus und viel Freiheit, Sachen „einfach zu machen“. Auch wenn Produkte, wie Mosaikskulpturen, Hörspiele, Videos erstellt wurden, ging es in diesem essayistischen Projekt um Feldforschung, das Ausloten der eigenen Erfahrungen und Gefühle mit künstlerischen Mitteln. Ein Modul widmete sich z.B. dem Kaputtgehen und Kaputtmachen: Kunstaktionen fanden statt, bei denen Dinge im öffentlichen Raum zerschmettert und Passant*innen dazu befragt wurden; es wurden Zeitlupenvideos von Dingen, die kaputtgehen, gedreht; Sounds wurden verzerrt, auseinandergenommen, neu komponiert; Portraitfotos sind entstanden, die die Teilnehmer*innen in dem Moment zeigen, wenn etwas Gemochtes kaputt geht; eine Fotosafari durch den Stadtteil hielt kaputte Dinge fotografisch fest.

Ein Kulturbesuch führte in den Klosterstollen in Wennigsen. Hier wurde eindrücklich das Thema Arbeit im Bergwerk und die Grundmaterialien , Ton Steine, Scherben beleuchtet. Ein weiteres Modul drehte sich rund um das Thema Keramik: aus der Modeliermasse Ton wurden eigene Tonplatten hergestellt, glasiert, gebrannt und dann wiederum kaputtgemacht. Aus den entstandenen Tonscherben wurden Mosaiks entwickelt. In einer Medienwerkstatt konnte das Video „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ entwickelt werden. Ursprung dessen war die Beschäftigung mit Dada-Lautgedichten à la Kurt Schwitters, dem Urknall, Hörspielen mit selbst erzeugten Tönen und weiteren Experimenten. Als Abschluss des Projekts wurden entstandene Mosaike und als Präsentation wird ein sog. Kunstspaziergang umgesetzt: alle entstandenen Ergebnisse und Prozesse werden im öffentlichen Raum installtiert und besucht.

„Klirr! TonSteineScherben“ ist ein Projekt des SPOKUSA e.V. im Bündnis mit Atelier Block 16 e.V. und der Ev.-luth. Nordstädter Kirchengemeinde

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 – 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung