Die Ferienwerkstatt lud Kinder und Jugendliche ein zu malen, zu formen, zu texten und Bildende Kunst mit Klängen zu verbinden. Die Teilnehmenden konnten ihre Fantasien, Träume und innere Realitäten künstlerisch darstellen und sich dabei auch mit dem Entstehungsprozess beschäftigen.

Im ersten Teil des Projekts haben alle Teilnehmenden eine individuelle Gipsfigur als auch eigene Leinwände und Bilder geschaffen. Dann standen digitale Formate im Vordergrund: Es wurden gemeinsam künstlerisch Hintergründe gestaltet und mithilfe eines Greenscreens Kurzclips erstellt – die entstandenen Kunstwerke wurden dabei einbezogen. Die entstandenen Videos, Kulissen und erarbeiteten Szenen wurden anschließend mithilfe von Videoschneideprogrammen bearbeitet.

Stark erschwert wurden Bündnisarbeit und Projektumsetzung durch die Pandemie. So konnte einige geplante Projektbausteine nicht realisiert werden, auch die Abschlusspräsentation musste ausfallen. Stattdessen wurde eigens für die Ferienwerkstatt ein Instagram-Account angelegt. Dieser begleitete und informierte über die Prozesse und es wurden fertige Videoclips veröffentlicht.

UTOPIA – Wir reisen mit Farben, Formen und Klängen in eine schöne neue Welt ist ein Projekt des Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. im Bündnis mit der Schule An der Glinder Au und dem Spielhaus Sonnenland

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: spartenübergreifend

Alter: 6 – 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Rhythmus war ein Kunst- und Performanceprojekt mit den Modulen Parkour, Bodypercussion und Film, das als Ferienangebot startete und dann an Nachmittagen in zwei Häusern der Jugend in den nördlichen Hamburger Stadtteilen Steilshoop und Tegelsbarg kontinuierlich angeboten wurde. In den Workshops setzten sich die Teilnehmenden in den unterschiedlichen Sparten mit ihren eigenen Grenzen auseinander, nahmen neue Herausforderungen an, erweiterten ihre Erfahrungs- und Handlungsräume und lernten sich über ihre gemeinsamen Aktivitäten sehr gut kennen. Die Workshops in Präsenz mussten pandemiebedingt leider pausieren. Das Projektteam hat ein digitales Übergangsformat entwickelt, um den Teilnehmenden weiterhin den Zugang zu Projekten kultureller Bildung zu ermöglichen. Im Juni konnten unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln die Präsenzveranstaltungen wiederaufgenommen werden, aber auch die digitalen Angebote wurden ausgeweitet. In Kleingruppen wurde Parkour und Body Percussion erprobt. Der Filmworkshop fand zu anderer Zeit statt, hier wurde sowohl die Technik erprobt, als auch die Geschichtenentwicklung und Postproduktion. Pandemiebedingt fand eine interne Abschlussveranstaltung statt, bei der der entstandene Film sowie die Performances und Choreografien gezeigt wurden.

„Im Rhythmus!“ ist ein Projekt von conecco gUG – Kultur, Entwicklung und Management in Hamburg im Bündnis mit dem Haus der Jugend Tegelsbarg und dem Haus der Jugend Steilshoop

Format: kompakt
Schwerpunkt: Interdisziplinär
Alter: 8 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In der ersten Phase des Projekts entdeckten und erforschten Kinder und Jugendliche Ihren Stadtteil in Form von Stadtbegehungen und Zeichenaktionen. Den Teilnehmenden stand dabei vielfältiges Material zur Verfügung, wie z.B. Aquarellfarbe/-Papier, Staffeleien, Malgründe, Spraydosen und Acrylstifte. Pandemiebedingt konnten Bündnisarbeit und Projektumsetzung dann nicht wie geplant stattfinden. Nach einer ersten pandemiebedingten Pause konnte jedoch relativ schnell wieder Kontakt und Arbeitsalltag hergestellt werden und die Gruppe startete in eine zweite digitale Phase des Projekts: Die eigentlich geplante Kreation und Erstellung eines gezeichneten Stadtplans wurde nun an die Umstände angepasst und virtuell verwirklicht. Durch pandemiebedingte Anpassungen entstand eine mehrteilige Abschlussarbeit: ein digitaler Ausstellungsrundgang, ein Videofilm und ein Actionbound wurden erstellt. Außerdem wurde ein Malbuch gedruckt, das ein Produkt der Kinder und Jugendlichen ist – die anschließende Colorierung der entstandenen Zeichnungen hat ihnen viel Freude gemacht, die mit diesem Buch weitergegeben werden sollte.

„Township Plotting, der gezeichnete Stadtteilführer?“ ist ein Projekt vom Spielhaus Traunspark in Hamburg im Bündnis mit Haus der Jugend Rothenburgsort e.V. und FTSV Lorbeer Rothenburgsort von 1896 e.V.

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Frage „Wer sind wir?“ begegnet den K/J vielfach: nach dem „ich“ im „wir“, dem „ich“ und „den Anderen“. Angeregt wird die Frage ebenso durch Erfahrungen der K/J, dass Sonnenland für viele Hamburger*innen außerhalb Sonnenlands wenig attraktiv erscheint. Es geht also auch um Inklusion und Exklusion. Die Erkundungen erfolgen in eigenen (Kurz-)Filmvorhaben, Ausflügen zu Stadt/Kultur u.a.

„Wer sind wir?“ ist ein Film- und Rechercheprojekt der MedienStadtScouts Sonnenland e.V. in Hamburg.

Format: makro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 6 bis 11 Jahre

Das Zentrum für Jugendkulturen ist ein soziokulturelles Bildungszentrum, in dem Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und freischaffende Künstler*innen einen offenen Treff für Jugendliche im Sozialraum Hamburg Altona organisieren. Mit dem Projekt verfolgen wir das Ziel, im Rahmen von Stadtteilrundgängen, Workshops und einer finalen Präsentation des Projekts, gmeinsam mit jugendlichen Teilnehmer*innen einen Zugang zur Subkultur Graffiti zu erarbeiten.

 

„Graffiti im Zentrum“ ist ein Projekt des Zentrum für Jugendkulturen e.V.

 

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

 

Unter dem Gesichtspunkt „Empowerment und Partizipation“ möchten wir das Thema „Stadt der Tiere“ aufgreifen. Was es bei Menschen gibt, kann es schließlich auch bei Tieren geben. Es werden Geschichten über Tierrechte, Tierparlamente & Tierräte erfunden & neu gedacht.Welche demokratischen Formen der Mitbestimmung gibt es in der Stadt der Tiere? Haben alle das gleiche Mitspracherecht? Wir möchten den Kindern Gelegenheiten geben, sich ihre Räume künstlerisch zu erobern.

„Stadt der Tiere“ ist ein Projekt des GWA St. Pauli e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Literatur

Alter: 6 bis 11 Jahre

Im Rhythmus! ist ein interdisziplinäres Genre übergreifend künstlerisches Projekt aus den Modulen 1. Parkour, 2. Bodypercussion und 3. Film. So fließen die körperbetonte Sportart und die Körper/Rhythmus betont Musikart zusammen, ergänzen sich und lassen Neues entstehen. Film und Performance werden u.a. im Stadtteil präsentiert.

„Im Rhythmus“ ist ein Projekt der conecoo gUG – Kultur, Entwicklung und Management.

Format: JiZ Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Musikperforance

Alter: 10 bis 18 Jahre

Architektur im Spannungsfeld von Kunst und Funktion. Ein Holzbauwerk entsteht auf dem Gelände von Minitopia. Kunst am Bau setzt sich mit Ort, Inhalt und Funktion des Bauwerks auseinander. Die Kunst soll auf den Bau reagieren, Identifikation fördern und dem Standort ein zusätzliches Profil verleihen.

Auf dem „Südwärts“-Jugendfestival 2019 wird das Bauwerk öffentlich präsentiert und eingeweiht.

„Baukunst auf Minitopia“ ist ein Projekt des Alternation e.V. 

Format: kompakt
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 15 bis 18 Jahre

DA/Sein ist ein forschendes, soziokulturelles Kunst- und Performanceprojekt aus 4 Modulen, entwickelt für die neue Siedlung MiLa/Billwerder. In Zusammenarbeit mit Institutionen vor Ort und unter Anleitung von Künstler*innen erkunden geflüchtete und heimische Jugendliche gemeinsam ihre Stadt, stellen sich den Herausforderungen urbanen Lebens, eignen sich in Bewegung neue Orte an, schulen ihre Wahrnehmung und dokumentieren ihre Aktionen. Sie nutzen den öffentlichen Raum und werden darin sichtbar.

„DA/Sein – Verortung im Stadtraum“ ist ein Projekt von conecco gUG – Kultur, Entwicklung und Management Hamburg im Bündnis mit dem Jugendclub Gleis 1 und f&w fördern und wohnen AÖR

Format: makro
Schwerpunkt: Darstellende Kunst
Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die MedienStadtScouts erkunden die Stadt und Medien. In diesem Projekt drehten sie Kurzfilme zu Themen, die sie interessierten – dokumentarisch, animiert, inszeniert. Mal entstanden die Filme spontan an einem Nachmittag, mal im Laufe mehrerer Workshops und über Wochen hinweg. Hamburger Einrichtungen und Orte, die mit Kino und Film zu tun haben (z.B. das Kinderfilmfest Michel, das Planetarium) oder typische Filmorte (der Hafen, die Elbe, die „Ziegenschule“) wurden besucht. Die MedienStadtScouts entdeckten auch eigene kinotaugliche Orte in Hamburg und zeigten ihre Lieblingsorte der Stadt. Am Ende der Projektlaufzeit wurden die Filme in einem selbstgestalteten Kinoabend in Sonnenland einem Publikum aus vielen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen gezeigt – und kamen sehr gut an.

„MedienStadtScouts Sonnenland – Kino und Filmemachen in Hamburg“ ist ein Projekt von Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. im Bündnis mit der Schule An der Glinder Au und dem Spielhaus Sonnenland

Format: makro
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 12 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung