Ein Projekt kultureller Bildung, das Spielentwicklung und Liverollenspiel in den Fokus rückte. Kinder und Jugendliche konnten eigene Charaktere erfinden und mit speziellen Eigenschaften ausstatten, um in einem Rollenspiel mit den anderen Projektteilnehmenden zu interagieren. Die Honorarkräfte agierten als eine fiktive Waschbärbande, die Spuren und Rätsel hinterließ. Die Teilnehmenden reagierten darauf mit kreativen Aktionen aus den Bereichen Urban Art, Theater, Bildende Kunst, Tanz und Alltagskultur. Es sind Schablonengraffitis entstanden, selbstgestaltete Requisiten und Kostüme, eine Wildblumenwiese durch selbstgemachte Seedballs, Texte, Fotografien und schließlich ein abschließendes choreographiertes Liverollenspiel. Der Kulturbesuch führte in das „Drachenlabyrinth“, eine interaktive Fantasyausstellung in Hamburg. Eine Videodokumentation, die bei der Abschlusspräsentation gezeigt wurde, bietet einen wunderbaren Einblick in das gelungene Projekt.

„Animals – eure Avatare“ ist ein Projekt vom Bauspielplatz Rahlstedt-Ost im Bündnis mit dem Spielhaus Galaxie und Fantasy-Larp Verein Norddeutschland e.V.

Format: makro

Schwerpunkt: Spartenübergreifend

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Über das Medium Comic konnten sich die Teilnehmenden kreativ probieren und sich besonders in der herausfordernden Zeit der panmdiebedingten Lockdowns über den Alltag miteinander  austauschen. Kreativität kann positiven Einfluss darauf nehmen, mit Hürden des Alltags besser klar zu kommen und alternative Lösungswege zu finden. Wöchentliche Treffen fanden im digitalen Raum statt, Streamingdienste und Social Media gewährleisteten den Austausch und Kontakt. Ein Highligt im Projektverlauf war die Wiederaufnahme der Präsenzveranstaltungen. Es entstanden mehrseitige Geschichten in ausdauernder Konzentration neben skizzenhaften Kurzcomics aus phantasievollen Geschichten und realen Erlebnissen. All das fand in der Comicgruppe seinen Platz, ermöglichte Austausch über die Lebensbedingungen und Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen – das Projekt wurde so ein verlässlicher und unterstützender Ort. Als krönender Abschluss fand im November die große Ausstellung im Raum für Illustration statt, auf der sehr wertschätzend die Werke der Teilnehmenden von ihnen präsentiert wurden. Neben großen gemeinschaftlich gestalteten Wandtapeten fanden sich gerahmte Comicstrips, Comics auf Postkarten und als Highlight die entstandenen Comic-Hefte mit den entwickelten Geschichten. So wurde ein Ort, der sonst von erwachsenen Künstler:innen als Ausstellungsort genutzt wird, eine Woche lang von der jugendlichen Comicgruppe genutzt.

„Wir sind alle Superhelden“ ist ein Projekt von GWA St. Pauli e. V. im Bündnis mit dem Raum für Illustration und Comicfestival e. V. 

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein Kreativworkshop, der wöchentlich über ein Kalenderjahr angeboten wurde. Als Folgeprojekt baute der Workshop inhaltlich auf die vorherige Maßnahme auf und hatte daher verschiedene Aspekte der Jugendkultur Graffiti zum Thema. Die künstlerischen Erfolge aus dem vorherigen Projekt aufgreifend, vertieften die Teilnehmenden die bisherigen Erkenntnisse über die vielseitigen Techniken im Umgang mit verschiedenen Materialien. Die gemeinsame Gestaltung von legalen Graffitiwänden und Leinwänden bot den Jugendlichen und Jungerwachsenen ein künstlerisches und soziales Erprobungsfeld und neue Gestaltungsmethoden kennengelernt. Darüber hinaus wurde mit den Teilnehmer*innen die Gegebenheiten verschiedener Stadtteile erkundet und dabei verschiedene Stadtteil- und Kulturzentren entdeckt. Diskriminierungsformen im Graffiti, wie beispielsweise sexistische Parolen oder geschlechterspezifische Ausschlüsse wurden im Zuge der wöchentlichen Workshops immer wieder mit den Teilnehmenden thematisiert, diskutiert, um im Anschluss gemeinsam mögliche Handlungsstrategien für den Alltag zu entwickeln. Pandemiebedingt wurde hauptsächlich im Außenraum gearbeitet, auf den Kulturbesuch und die öffentliche Präsentation konnten leider nicht umgesetzt werden.

„Graffiti ins Zentrum Vol. 2“ ist ein Projekt vom Zentrum für Jugendkulturen e.V. im Bündnis mit United Football Movement e. V. und dem Förderkeis Nordtribühne e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Ferienwerkstatt lud Kinder und Jugendliche ein zu malen, zu formen, zu texten und Bildende Kunst mit Klängen zu verbinden. Die Teilnehmenden konnten ihre Fantasien, Träume und innere Realitäten künstlerisch darstellen und sich dabei auch mit dem Entstehungsprozess beschäftigen.

Im ersten Teil des Projekts haben alle Teilnehmenden eine individuelle Gipsfigur als auch eigene Leinwände und Bilder geschaffen. Dann standen digitale Formate im Vordergrund: Es wurden gemeinsam künstlerisch Hintergründe gestaltet und mithilfe eines Greenscreens Kurzclips erstellt – die entstandenen Kunstwerke wurden dabei einbezogen. Die entstandenen Videos, Kulissen und erarbeiteten Szenen wurden anschließend mithilfe von Videoschneideprogrammen bearbeitet.

Stark erschwert wurden Bündnisarbeit und Projektumsetzung durch die Pandemie. So konnte einige geplante Projektbausteine nicht realisiert werden, auch die Abschlusspräsentation musste ausfallen. Stattdessen wurde eigens für die Ferienwerkstatt ein Instagram-Account angelegt. Dieser begleitete und informierte über die Prozesse und es wurden fertige Videoclips veröffentlicht.

UTOPIA – Wir reisen mit Farben, Formen und Klängen in eine schöne neue Welt ist ein Projekt von Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. im Bündnis mit der Schule An der Glinder Au und dem Spielhaus Sonnenland

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: spartenübergreifend

Alter: 6 – 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Rhythmus war ein Kunst- und Performanceprojekt mit den Modulen Parkour, Bodypercussion und Film, das als Ferienangebot startete und dann an Nachmittagen in zwei Häusern der Jugend in den nördlichen Hamburger Stadtteilen Steilshoop und Tegelsbarg kontinuierlich angeboten wurde. In den Workshops setzten sich die Teilnehmenden in den unterschiedlichen Sparten mit ihren eigenen Grenzen auseinander, nahmen neue Herausforderungen an, erweiterten ihre Erfahrungs- und Handlungsräume und lernten sich über ihre gemeinsamen Aktivitäten sehr gut kennen. Die Workshops in Präsenz mussten pandemiebedingt leider pausieren. Das Projektteam hat ein digitales Übergangsformat entwickelt, um den Teilnehmenden weiterhin den Zugang zu Projekten kultureller Bildung zu ermöglichen. Im Juni konnten unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln die Präsenzveranstaltungen wiederaufgenommen werden, aber auch die digitalen Angebote wurden ausgeweitet. In Kleingruppen wurde Parkour und Body Percussion erprobt. Der Filmworkshop fand zu anderer Zeit statt, hier wurde sowohl die Technik erprobt, als auch die Geschichtenentwicklung und Postproduktion. Pandemiebedingt fand eine interne Abschlussveranstaltung statt, bei der der entstandene Film sowie die Performances und Choreografien gezeigt wurden.

„Im Rhythmus!“ ist ein Projekt von conecco gUG – Kultur, Entwicklung und Management in Hamburg im Bündnis mit dem Haus der Jugend Tegelsbarg und dem Haus der Jugend Steilshoop

Format: kompakt
Schwerpunkt: Interdisziplinär
Alter: 8 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In der ersten Phase des Projekts entdeckten und erforschten Kinder und Jugendliche Ihren Stadtteil in Form von Stadtbegehungen und Zeichenaktionen. Den Teilnehmenden stand dabei vielfältiges Material zur Verfügung, wie z.B. Aquarellfarbe/-Papier, Staffeleien, Malgründe, Spraydosen und Acrylstifte. Pandemiebedingt konnten Bündnisarbeit und Projektumsetzung dann nicht wie geplant stattfinden. Nach einer ersten pandemiebedingten Pause konnte jedoch relativ schnell wieder Kontakt und Arbeitsalltag hergestellt werden und die Gruppe startete in eine zweite digitale Phase des Projekts: Die eigentlich geplante Kreation und Erstellung eines gezeichneten Stadtplans wurde nun an die Umstände angepasst und virtuell verwirklicht. Durch pandemiebedingte Anpassungen entstand eine mehrteilige Abschlussarbeit: ein digitaler Ausstellungsrundgang, ein Videofilm und ein Actionbound wurden erstellt. Außerdem wurde ein Malbuch gedruckt, das ein Produkt der Kinder und Jugendlichen ist – die anschließende Colorierung der entstandenen Zeichnungen hat ihnen viel Freude gemacht, die mit diesem Buch weitergegeben werden sollte.

„Township Plotting, der gezeichnete Stadtteilführer?“ ist ein Projekt vom Spielhaus Traunspark in Hamburg im Bündnis mit Haus der Jugend Rothenburgsort e.V. und FTSV Lorbeer Rothenburgsort von 1896 e.V.

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Projekt „MedienStadtScouts Sonnenland: Wer sind wir? Ein Film- und Rechercheprojekt“ wurde vom 14.02.2020 bis zum 31.01.2021 durchgeführt. Die Laufzeit wurde – coronabedingt – etwas verlängert. Während der Projektlaufzeit entstanden: eine Zeitung (Der Sonnenbote, Juli 2020), ein neues Postkartenbuch, ein Malbuch. Darüber hinaus entstanden ein Tagebuch, zahlreiche (Porträt-)Fotos, Zeichnungen, Computergrafiken, Videos – u.a. eine „Room-Tour“ durch das Stadtteilprojekt. Ein Jahresrückblick wurde ebenfalls gedreht. Das Projekt umfasste wöchentliche Medienwerkstätten, Ausflüge und Workshops (in den Ferien und an Wochenenden). Pandemiebedingt mussten von Mitte März bis Mitte Mai 2020 auf physische Treffen verzichtet werden. Per Telefon, Post und Videoportale wurde trotzdem Kontakt zu den Teilnehmenden gehalten und künstlerische Aktivitäten initiiert (z.B. Tagebucherstellen, Fotosmachen, Bastelaktionen etc.). Ab Mitte Mai konnten auch wieder Treffen, Medienwerkstätten, Ausflüge – zuerst in sehr kleinen, dann in etwas größeren Gruppen – stattfinden. Alles jedoch reduziert und der Pandemiesituation angepasst.

„MedienStadtScouts Sonnenland: Wer sind wir? Ein Film- und Rechercheprojekt“ ist ein Film- und Rechercheprojekt von Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. in Hamburg im Bündnis mit dem Spielhaus Sonnenland und der Schule An der Glinder Au 

Format: makro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Zentrum für Jugendkulturen ist ein soziokulturelles Bildungszentrum, in dem Sozialarbeiter:innen, Erzieher:innen und freischaffende Künstler:innen einen offenen Treff für Jugendliche im Sozialraum Hamburg Altona organisieren. Das Projekt rückt urban Art und Graffiti ins Zentrum. Dazu gehörte das kreative Arbeiten mit Lack- und Filzstiften, Acrylfarben und Pinsel, Spraydosen sowie das Bedrucken von Textilien per Siebdruck-Methode. Die Teilnehmer:innen hatten die Möglichkeit diese unterschiedlichen Werkzeuge auf diversen Oberflächen zu erproben: Papier, Karton, Leinwand, Textilien und einer Graffitiwand (ca. 20 Meter Länge aus Holz). Auf der anderen Seite wurde theoretisch zur Subkultur Hip-Hop gearbeitet, zu der Graffiti als wesentliches Element zählt. Hier wurden Einblicke in die Geschichte dieser Kunst- und Ausdrucksform gegeben, über Diskriminierungsformen im Graffiti diskutiert (z.B. sexistische und/oder sexualisierende Graffiti, geschlechterspezifische Zugänge bzw. Ausschlüsse usw.) und Magazine sowie Filme einzelner Graffitikünstler:innen betrachtet. Die Workshops wurden aufgrund des Pandemiegeschehens vor allem im Freien durchgeführt, um Mindestabstand und Infektionsschutz zu gewährleisten. In den kalten Monaten sowie während der Lockdowns wurden die Workshops online angeboten. Die Online-Workshops wurden mit Zoom und Padlet durchgeführt. Die Teilnehmenden konnten sich darüber hinaus individualisierte Materialboxen ausleihen, um mit ihren gewohnten und gerade erst kennengelernten Werkzeugen und Materialien während der Online-Workshops arbeiten zu können. Das Ziel, am Ende des Jahres eine Galerie-Ausstellung mit den Teilnehmenden und ihren über das Jahr entstandenen Kunstwerken zu organisieren, konnte pandemiebedingt leider nicht realisiert werden.

„Graffiti ins Zentrum“ ist ein Projekt vom Zentrum für Jugendkulturen e.V. im Bündnis mit United Football Movement e. V. und dem Förderkeis Nordtribühne e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Unter dem Gesichtspunkt „Empowerment und Partizipation“ möchten wir das Thema „Stadt der Tiere“ aufgreifen. Was es bei Menschen gibt, kann es schließlich auch bei Tieren geben. Es werden Geschichten über Tierrechte, Tierparlamente & Tierräte erfunden & neu gedacht.Welche demokratischen Formen der Mitbestimmung gibt es in der Stadt der Tiere? Haben alle das gleiche Mitspracherecht? Wer darf Bürgermeister oder Bürgermeisterin der Tierstadt sein und wer bestimmt das? Wie funktionieren Ameisenvölker oder Wolfsrudel? Trotz pandemiebedingten Erschwernissen konnte das Projekt auch im Lockdown im digitalen Raum fortgeführt werden und sogar der Kulturbesuch hat es auf diesem Weg in die Wohnzimmer der Teilnehmenden geschafft. Die Comics, ein Ausstellungskatalog und eine Plakatierung im öffentlichen Stadtraum zeigten die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit und strahlten in das Quartier.

„Comicgruppe – Stadt der Tiere“ ist ein Projekt von GWA St. Pauli e. V. im Bündnis mit Strips & Stories GbR und Comicfestival e. V. 

Format: makro

Schwerpunkt: Literatur

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Rhythmus! ist ein interdisziplinäres Genre übergreifend künstlerisches Projekt aus den Modulen 1. Parkour, 2. Bodypercussion und 3. Film. So fließen die körperbetonte Sportart und die Körper/Rhythmus betont Musikart zusammen, ergänzen sich und lassen Neues entstehen. Film und Performance werden u.a. im Stadtteil präsentiert.

„Im Rhythmus“ ist ein Projekt der conecoo gUG – Kultur, Entwicklung und Management.

Format: JiZ Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Musikperforance

Alter: 10 bis 18 Jahre