Zusätzlich zu einem Langformat wurde diese eigenständige Ferienwerkstatt in den Herbstferien 2020 umgesetzt. Durch die Ferienwerkstatt ist es u.a. gelungen Kinder im kulturellen Bildungsangebot zu involvieren, die bisher noch nicht durch das Angebot im Gesamtprojekt erreicht wurden. In zwei aufeinanderfolgenden Wochen boten Zirkusartist:innen den Teilnehmenden intensives Zirkustraining direkt vor der Haustür mit dem Schwerpunkt Parkour und Trampolinkünste sowie Clownerie und Jonglage. Unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen konnten trotz Pandemie alle geplanten Inhalte umgesetzt werden, lediglich auf die öffentliche Präsentation musste verzichtet werden – alternativ fand eine interne Abschlussveranstaltung statt. Den Kindern und Jugendlichen stand ein reicher Fundus an Zirkusmaterialien zur Verfügung (Einräder, Laufkugeln, Jongliermaterial usw.).

„Wir sind das Viertel sind wir – ein Zirkustheater- und Streetartprojekt in Weimar-Schöndorf – Ferienwerkstatt“ ist ein Projekt von Kindervereinigung Weimar e.V. / Kinderzirkus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf und dem Cafe Conti /Stiftung Dr. Georg Haar

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In Zeiten gesellschaftlicher Krisen und sozialer Unsicherheiten entdecken die Teilnehmer*innen in der Theaterarbeit körpereigene Gestaltungsmöglichkeiten und hauchen ihrer „Geisterstadt“ durch spektakuläre Aufführungen eine jugendliche Seele ein. Nach einer Schnupper-Ferienwoche werden in wöchentlichen Workshops biografische Texte geschrieben, Filme gedreht (digitale Stadtrundgänge), Musik erdacht und geprobt, szenische Abläufe collagiert und in einer finalen Intensivwoche zu einer großen Show zusammengefügt.

Aufgrund der Coronapandemie wird das Projekt „LuLu’s Erwachen“ zunächst vollständig in den digitalen Raum verlegt. Die Teilnehmer*innen produzieren täglich Online-Fernseh-Shows. Die Jugendlichen gehen wie geplant mit ihren Handys durch Ludwigslust, an für sie zentrale Orte und filmen (digitale Stadtrundgänge), wir lesen Texte, spielen Szenen und erstellen in den Februarferien jeden Tag eine „alternative Tagesschau“. Wir schalten nicht nach Washington oder Berlin, sondern vor das Schloss, zur Bushaltestelle etc. 

„LuLu´s Erwachen“ ist ein Projekt vom Zentrum für Bildung Erholung und Freizeit der Jugend Ludwigslust e.V. in Ludwigslust im Bündnis mit der Schule an der Bleiche und der
Musikschule LK LuP

Format: kompakt / Ferienwerksatt / Kulturbesuch

Schwerpunkt: Dartsellende Kunst

Alter: 12-14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die „Messe von Palmares“ ist ein musikalisches Schauspiel und ein interkulturelles Programm. Mit einer Gruppe von 30 Kindern und Jugendlichen werden Workshops zu Afrotänzen, Schauspiel und Musik durchgeführt. Mit dem Projekt soll auf die  afrikanische Kultur aufmerksam gemacht werden und eine Auseiandersetzung mit der Situation der Nachfahren ermöglichen, die noch heute von Ungleichheit und Respektlosigkeit gezeichnet ist. Nach der thematischen Recherche und Improvisationsübungen werden die Kinder die Messe entwickeln und vorführen. Die musikalischen Aktivitäten mit Gesang und diversen Instrumenten werden im Team erarbeitet. Dabei bringen die Kinder und Jugendliche auch ihre eigenen Ideen und Erlebnisse mit ein.

 

„Messe von Palmares“ ist ein Projekt von Turngemeinde in Berlin 1848.e.V.  in Berlin im Bündnis mit Cinemanegro Filmproduktion GmbH und
Sportfreunde Oskar e.V.

Format: makro/Kulturbesuch

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15-18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit dem Projekt wollen wir mit bildungsfernen Kindern und Jugendlichen aus Weimar-Schöndorf mit den Mitteln der darstellenden Kunst (Zirkus, Musik, Theater) die Lebensräume von Kindern und Jugendlichen erforschen und mit Methoden der Beteiligung Utopien und Wünsche entwickeln, die zum Abschluss des Projektes als öffentliche Aufführung im Stadteil präsentiert wird. Das Projekt soll für das Lebenskultur von Kinder und Jugendlichen sensibilisieren.

Der Projektverlauf wurde durch die Pandemie deutlich eingeschränkt. Der Kulturbesuch musste leider entfallen. Dem Bündnis gelang es aber, kontaktarme Aktivitäten im Frühjahrs-Lockdown zu entwickeln (Workshops auf youtube „tasifan zu Hause“, Stadtteilrallye, Workshopbriefe mit Arbeitsmaterialien und Zirkusgeräteverleih). In Kleingruppenarbeit und mit entsprechendem Hygieneschutzkonzept konnten die zirzensischen Kurse ab Mai wieder beginnen und weitestgehend bis Dezember durchgeführt werden. Die Abschlusspräsentation des Projektes fand in internen Gruppenaufführungen statt. Eltern wurden gezielt durch Elterntreffs in das Projektgeschehen einbezogen.

„Wir sind das Viertel sind wir – ein Zirkustheater-und Streetart-Projekt“ ist ein Projekt der Kindervereinigung Weimar/Kinderzirkus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf, dem Café Conti  und der Stiftung Dr. Georg Haar

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In diesem interkulturellen und inklusiven Projekt sollte zum Thema „Fehler machen klug“ ein Tanz – und Theaterstück erarbeitet und auf die Bühne gebracht werden. Die Ideen, Wünsche und Vorstellungen der teilnehmenden Kinder waren die Ausgangspunkte und mit unterschiedlichen tanz- und theaterpädagogischen Methoden wurden daraus Szenen und dann ein Stück erarbeitet. Zu dem Thema „Fehler und Missgeschicke“ konnten alle etwas beitragen und die Beteiligten berichten von spaßvollen Proben.

Zwei Lockdowns schränkten das Angebot jedoch ein und Konzeptanpassungen wurden notwendig. So wurde für die Kinder ein Ratespiel entwickelt, bei dem nach erfolgreicher Lösung der gestellten Aufgabe eine neue per Post zugeschickt wurde. Zudem wurde der Kontakt zur Gruppe per Zoommeetings aufrecht erhalten. Auch die geplante Abschlusspräsentation vor Publikum war leider nicht möglich. Trotzdem konnte ein tolles Ergebnis geschafft werden, das die ganze Gruppe beteiligte: Ein Stück mit Slapstickeinlagen wurde eingespielt und von einem Videokünstler gedreht.

Fehler machen klug! ist ein Projekt des ZIKK-Zentrum für inklusive Kunst und Kultur e.V. im Bündnis mit Integrationsmodell Ortsverband Essen e.V. und Evangelische Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen

Format: makro

Schwerpunkt:  Darstellende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Jugendlichen beleben die Räume und Hallen des alten Fabrikgeländes neu. Wir erarbeiten eine performative Installation, die Geschichten und Geschichte des Hauses erzählt und dann von einem Publikum begangen werden kann. Dabei steht die Arbeit an Theaterszenen im Vordergrund, es werden aber auch Elemente der Bildenden Kunst und der Medienarbeit einfließen. Die Zuschauer erleben Orte, die dann Anekdoten erzählen.

„Narrative Spaces – Spurensuche im WERK“ ist ein von WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V.

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

 

Das Projekt ist ein Folgeprojekt von „ON THE ROAD live“, das wir mit der aktuellen Tanzgruppe und neuen Teilnehmenden weiterführen.
In regelmäßigen Kursen, intensiven Projekttagen/-wochen  erlernen und üben die Jugendlichen die Grundlagen des urbanen & zeitgenössischen Tanzes, beschäftigen sich mit dem Thema „Sozialen Medien“ und erarbeiten eine umfangreiche Tanztheater-Aufführung.

Durch das Projekt soll sich eine Tanzcompany zweier Stadtteile etablieren.

On The Road Company – ist ein Projekt des urban souls e.V. in Leipzig.

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 12 bis 14 Jahre

 

Capoeira und Afro-Tänze sind Sportarten, die man „spielt“: Es geht nicht darum den:die Gegner:in zu besiegen, sonder mit einem:r Partner:in ein gemeinsames Spiel, einen Rhythmus zu finden. Beim diesen Tänze kommt es darauf an, sie stets neu auf seine Gegner:innen einzustellen. Dabei lernen die Teilnehmenden Respekt und Toleranz gegenüber anderen sowie Reaktionsvermögen, motorische Geschmeidigkeit und die Kultur der Ursprungsländer kennen. Hierzu gehören Capoeira Lektionen, musikalische Aktivitäten mit Gesang und diversen lnstrumenten, Anfertigung von Instrumenten in Teamarbeit, AfroTanz, Samba, Frevo und Maculele. Die Teilnehmenden erhalten Anstöße für ihre eigene Freizeitgestaltung und probieren die Elemente Tanz, Musik und Kampf in einer sinnvollen Kombination aus. Sie lernen das motorische Vokabular der Capoeira kennen. Dabei lernen sie originelle Bewegungsabläufe, die durch Rhythmus strukturiert werden können, sie setzen sich mit der Geschichte der Afro-Tänze auseinander – vom Weg aus der Unterdrückung hin zu einem der bekanntesten Elemente der brasilianischen Kultur .

„Capoeira Treffen“ ist ein Projekt der Turngemeinde in Berlin 1848 e. V.

Format: kompakt mit Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Darstellende Kunst und Musikperformance

Alter: 6 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Jugendliche aus einem sozialen Brennpunkt zeigen in einer Mischung von Live-Schauspiel/Video/Chat ihre Geschichten vom Erwachsenwerden und Hineinwachsen in unsere Gesellschaft. 8 Monate lang arbeiten 2 Künstler an der Fifferenz zwischen dem inneren Wunsch und der äußeren Realität der Teilnehmer. Die Aufführungen erfolgen auf dem Siegburger Markt mittels einer „Black Box“. Der Bau der Box mit den Teilnehmern ist Teil des Projektes und symbolisiert das verborgene Innen.

„Black Box“ ist ein Projekt des Theaterschatz e.V. in Siegburg.

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Ein Filmferienprojekt für Kinder in Emsdetten, das leider pandemiebedingt abgebrochen werden musste, bevor es richtig starten konnte. Zwei Ferienwochen konnten jedoch vor den temporären Schließungen von Kultur- und Bildungseinrichtungen umgesetzt werden: die Teilnehmenden haben sich spannede Geschichten ersponnen, Requisiten, Kostüme und Filmsets selber gestaltet, in denen sie anschließend als Darstellende agiert haben. Es konnten 40 Kinder erreicht werden, die mit Stolz und Freude ihre Videos den Eltern in einer internen Abschlussveranstaltung präsentieren konnten.

„Popcorn – Unsere Geschichte im Kino“ – Erzählen, Gestalten, Darstellen, Fotografieren, Filmen ist ein Projekt von Stroetmanns Fabrik Sozio-kulturelles Zentrum Emsdetten e.V. im Bündnis mit Kreisel e.V. und dem Jugendamt der Stadt Emsdetten

Format: kompakt

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung