Aus den Ideen der Kinder zum Themenkomplex Wunder, Wunderland, Wunderbares, Wunderliches wurden Ausdrucksmöglichkeiten gesammelt, aussprobiert und zu einem Theaterstsück zusammengebaut. Es war ein niederschwelliges Angebot für die Kinder, um ihnen Kontakt zum Theaterspielen, zu Kindern aus dem Stadtviertel sowie kulturellen Teilhabe in Zeiten der Kontaktbeschränkungen zu ermöglichen. Jedes Kind konnte sich gemäß seinen Vorlieben und Talenten in das Projekt einbringen: auf oder hinter der Bühne, beim Musizieren, Schauspielen, Plakatemalen oder beim Entwurf von Kostümen und Requisiten. Die Gruppe wuchs zu einem inklusiven Theaterteam zusammen, in dem jede*r eine eigenen Rolle hatte, ohne dass es Hauptrollen bedurft hätte. Der Kulturbesuch führte ins Theater, für manche Kinder zum aller ersten mal. Begleitet wurden sie von Theaterpädagog:innen, Filmemacher:innen, Kostümbildner:innen, Pädagog:innen und Ehrenamtlichen. Das gemeinsam entwickelte Bühnenstück wurde vor Publikum abschließend aufgeführt – es gab donnernden Applaus für die gesamte Spielgruppe und die Ensembleleistung. Die Aufführung war ein großes Fest.

„Alice wundert sich“ ist ein Projekt von ZIKK-Zentrum für inklusive Kunst und Kultur e.V. im Bündnis mit Integrationsmodell Ortsverband Essen e.V. und Evangelische Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen

Format: makro

Schwerpunkt:  Darstellende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein Projekt kultureller Bildung, das Spielentwicklung und Liverollenspiel in den Fokus rückte. Kinder und Jugendliche konnten eigene Charaktere erfinden und mit speziellen Eigenschaften ausstatten, um in einem Rollenspiel mit den anderen Projektteilnehmenden zu interagieren. Die Honorarkräfte agierten als eine fiktive Waschbärbande, die Spuren und Rätsel hinterließ. Die Teilnehmenden reagierten darauf mit kreativen Aktionen aus den Bereichen Urban Art, Theater, Bildende Kunst, Tanz und Alltagskultur. Es sind Schablonengraffitis entstanden, selbstgestaltete Requisiten und Kostüme, eine Wildblumenwiese durch selbstgemachte Seedballs, Texte, Fotografien und schließlich ein abschließendes choreographiertes Liverollenspiel. Der Kulturbesuch führte in das „Drachenlabyrinth“, eine interaktive Fantasyausstellung in Hamburg. Eine Videodokumentation, die bei der Abschlusspräsentation gezeigt wurde, bietet einen wunderbaren Einblick in das gelungene Projekt.

„Animals – eure Avatare“ ist ein Projekt vom Bauspielplatz Rahlstedt-Ost im Bündnis mit dem Spielhaus Galaxie und Fantasy-Larp Verein Norddeutschland e.V.

Format: makro

Schwerpunkt: Spartenübergreifend

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ausgangsbasis des Theaterprojekts war das Thema „Wege“ – Umwege, Irrwege, Schulwege, Heimwege … Durch Gespräche und Improvisationen wurde so erkannt, was die Jugendlichen derzeit bewegt. Dabei wurde klar, dass dies vor allem die Themen Freundschaft und Armut sind. Nach einigen weiteren Improvisationen hat das Ensemble anhand von Kästners „Pünktchen und Anton“ eine eigene Fassung dieser zeitlosen Geschichte entwickelt, in welcher einige Herausforderungen thematisiert werden, vor denen junge Menschen heute stehen.

„unterWEGs“ ist ein Projekt vom Phoenixtheater Rastatt e.V. im Bündnis mit der Stadt Rastatt, Kinder- und Jugendförderung und der Karlschule Rastatt

Format: makro
Schwerpunkt: Darstellende Kunst
Alter: 9 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein Projekt von FLINTA-Menschen für Mädchen* und junge Frauen*, in dem sie theatrale und mediale Ausdrucksformen ausprobieren konnten und zu einer aufführungsfähigen Performance arrangierten. Fokus war die positive Beeinflussung des Selbstwerts der Teilnehmenden durch die kristische Beschäftigung mit aktuellen Rollenbildern und medialen Klischees. Auch textile Gestaltung, Workshops in Rap, Selbstverteidigung und Stop-Motion ermöglichten den Jugendlichen eine eigene Stimme zu finden und in der herausfordernden Zeit der pandemiebedingten Erschwernisse neue Betätigungsfelder und sozialen Austausch zu finden.

„Wenn Mädchen dir die Welt erklären“ ist ein Projekt von Kuringa aus Berlin im Bündis mit Die Lynar/ Julateg Wedding e.V. Jugendprojekt und der Bibliothek am Luisenbad

Format: makro
Schwerpunkt: Darstellende Kunst, Medien
Alter: 12 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit diesem Projekt wurden vier Tanzworkshops umgesetzt, die sich inhaltlich an den Interessen der jugendlichen Teilnehmenden orientierten: aktueller Tanz aus den Bereichen Hip Hop, Newstyle oder Mixstyle standen im Fokus der Vermittlung sowie Urban Art und Graffti. In der Tradition des Hip Hops wurden die Themen Respekt und Toleranz erörtert, Basistanzschritte wurden erprobt und zu Choreografien kombiniert. Die urbanen Tanzperformances wurden vertieft trainiert und vor der Filmkamera final präsentiert. Als Bühnenbild diente eine Kulisse, die die Teilnehmenden in den bildkünstlerischen Workshops selbständig umgesetzt haben. Eine Abschlusspräsentation rundete die Aktivitäten ab.

Tanzpädagog:innen leiteten die Workshops und wurden von ehrenamtlichen Kräften unterstützt. Vor allem der soziale Austausch und die Bewegung habe vielen Teilnehmenden in der herausfordernden Zeit der Pandemie geholfen. Das Team habe bemerkt, dass das Angebot für viele Kinder und Jugendliche genau zur richtigen Zeit kam, weil es lang ersehnte Abwechslung, positive Energie und eine Menge Spaß brachte. Die pandemiebedingten Hygienemaßnahmen konnten verantwortungsvoll umgesetzt werden.

„Hip Hop Werkstatt“ ist ein Projekt von No Limits e.V. aus Köln-Porz im Bündis mit dem Jugend- und Gemeinschaftszentrum Grengel und dem Bauspielplatz Senkelsgraben e. V.

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Medien
Alter: 12 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit diesem Projekt wurde durch Methoden der Zirkuspädagogik und Partizipation ein öffentlicher Bezug zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in ihrem Stadtteil hergestellt. Kinder und Jugendliche konnten in einem längeren kontinuierlichen Zeitrahmen eigene Fähigkeiten entdecken, zirzensische Künste ausprobieren und nach intensiver Übungsphase in Interventionen im öffentlichen Raum präsentieren – im grundlegenden Vertrauen in eigene Kräfte und Möglichkeiten und im positiven Sinne von „Wir zeigen, was wir können“. Die Aufführungen fanden als kleine „Zirkusspots“ über den Projektzeitraum verteilt im Stadtteil statt, open air und mit entsprechenden Rahmenbedingungen (Abstand) für das Publikum. In Zeiten des pandemiebedingten Lockdowns und der temporären Schließung von Bildungs- und Kultureinrichtungen wurden die Teilnehmenden über vielfältige Wege erreicht und konnten weiterhin am Projekt kultureller Bildung teilhaben: es gab den Workshop auf youtube „Tasifan zu Hause“ mit Trainingsfilmen, Zirkusbriefe wurden geschrieben, eine Stadtteilrallye vorbereitet, die individuell Begangen werden konnte und Zirkusgeräte konnten niedrigschwellig geliehen werden.

„Straßenfeger in Schöndorf – ein Stationenzirkustheater “ ist ein Projekt vom Kinderzikus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf und dem Team Jugendarbeit Weimar

Format: Ferienwerkstatt KMSS

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Inhaltlicher Ausgangspunkt der Probenzeit war Shakespeares Theaterstück „Ein Sommernachtsstraum“ und die Bearbeitung des Themas durch Franz Fühmann in seinem gleichnamigem Kinderbuch. Als grundsätzliches Mittel und Methode wurde das Theaterspiel im weitesten Sinne genutzt. Theaterspiel – als eine intensive Ausdrucksform in Einheit von Körper, Sprache und auch Bild. Im Theaterprojekt der KULTURBöRSE Gnoien wurde sinnlich und ästhetisch aufgegriffen und ergründet, was die jugendlichen Teilnehmenden aktuell bewegt. In der Zeit der pandemiebedingten Lockdowns konnte das Projekt durch das kontaktarme Übergangsformat „Theater aus der Schatzkiste“ eine willkommene Abwechslung für die Teilnehmenden und lohnenswerte Vorbereitungen der späteren Stückentwicklung beiten. Nach Wiederaufnahme in Präsenzveranstaltungen wurde wieder gespielt, getanzt, die Bühne wurde gebaut, Kostüme wurden kreiert bis dann ein Gesamtkunstwerk entstand, eine Träumerei, die als Inszenierung zum Schluss des Projektes Premiere feierte.

„Feuer, Wasser, Sturm – Shakespeares Traum 2021“ ist ein Projekt von cultura mobile e. V. – MGH/Familienzentrum KULTURBÖRSE Gnoien im Bündnis mit der Grundschule Gnoien und Das lebendige Dorf e.V.

Format: makro
Schwerpunkt: Medienarbeit
Alter: 6 – 12 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein interdisziplinäres Projekt mit Workshops aus den Bereichen Tanz, Theater und Medienkunst. Der Fokus lag auf der Zusammenführung zweier Gruppen aus verschiedenen Bremer Sanierungsgebieten. Pandemiebendingt musste das Projekt pausieren und auf öffentliche Präsentationen verzichten. Alternativ wurden die Workshops digital weitergeführt und es sind filmische Interviews zum Thema „Quarantäne“ entstanden.

„Geschichten bewegen & verbinden – Tanztheater & Medienerzählwerkstatt“ ist ein Projekt von ist ein Projekt von Moves gUG im Bündnis mit dem Bürgerhaus Oslebshausen e. V. und Neustadt Stadtteilmanagement e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im spartenübergreifenden Projekt wurde in Kleingruppen nach eigene Interessensschwerpunkten gearbeitet: von erfahrenen Honorarkräften wurden Theater-, Tanz-, Kunst- und Musikwerkstätten angeboten, in denen sich die Kinder und Jugendlichen erproben konnten. Die Ergebnisse wurden in mehrern Präsentationen auf die Bühne gebracht. Pandemiebedingt wurde in der Zeit des Lockdowns und der behördlichen Schließung von Bildungs- und Kultureinrichtungen ein digitales Übergangsformat entwickelt und umgesetzt, so dass die Teilnehmenden weiterhin am Projekt der kulturellen Bildung teilnehmen konten. Durch die gute Vernetzung des Antragstellers konnte Technik für die Kinder und Jugendlichen organisiert werden, die Schule stellte ihre digitale Plattform zur Verfügung. Digitale tools wurden durch Telefnoate und Messengergruppen ergänzt, um alle Teilnehmenden erreichen zu können. Die Abschlusspräsentation im KOM’MA-Theater war ausgebucht und ein voller Erfolg für alle Teilnehmenden!

„Heldenreise“ ist ein Projekt von Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e.V. in Duisburg im Bündnis mit der Sekundarschule Rheinhausen und dem KOM’MA-Theater und der Initiative Bahtalo

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Jeweils eine Woche in den Thüringer Sommerferien konnten Kinder und Jugendliche an vier verschiedenen Standorten Zirkus hautnah erleben: im Team mit echten Profis erprobten sie Akrobatik, Clownerie, Jonglage, Luftartistik und weitere zirzensiche Diszipline. Besonders in Zeiten der Pandemie war die Arbeit in Kleingruppen unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen ein Highlight, das die Teilnehmenden positiv unterstützen konnte. Auch die abschließenden Zirkusaufführungen konnten dank des Hygienekonzepts mit Publikum stattfinden – wenn auch mit besonders viel zusätzlichem Aufwand, der durch ehrenamtliche Beteiligung aufgefangen werden konnte.

„Der Zirkus vor der Haustür – Ferienwerkstätten für Kinder“ ist ein Projekt vom Kinderzikus Tasifan im Bündnis mit der Grundschule Schöndorf, dem Kinderhaus Weimar, dem Kinderbüro der Stadt Eisenach und der August-Bebel-Gesellschaft e.V.

Format: Ferienwerkstatt KMSS

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 6 – 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung