Eine Ferienwerkstatt für Jugendliche, die einen praktischen und theoretischen Einblick in die Videofilmarbeit ermöglichte. An fünf Workshoptagen lernten die Teilnehmenden einander kennen und erprobten alle Bereiche der Filmbranche: Themenfindung, Textentwicklung, Filmsettings finden, Kostüme festlegen, Soundcollagen bauen und natürlich vor und hinter der Kamera agieren – alles wurde von den TN selbst entwickelt und ausgearbeitet. Eine Kulturpädagogin und ein Filmemacher begleiteten und unterstützten die Kinder bei jedem Arbeitsschritt. Zudem achteten sie darauf, dass das Gesamtwerk eine einheitliche Kontur erhält und damit eine emotionale Wirkung am Ende der Arbeit erzielt wird. Zusätzlich gab es notwendige Rechercheaufgaben zu Veröffentlichungs- und Urheberrrechten. Am letzten Tag des Projekts trafen sich alle Teilnehmende im gemütlichen Kinomodus mit Popcorn, Getränk und in schicker Premierenkleidung zu ihrer eigenen Filmpremiere.

„SOMMER20.21 – ein digitaler Filmworkshop“ ist ein Projekt von KJV e.V. – Jugendarbeit im Herzen Brandenburgs im Bündnis mit Kulturkonsum 114 e.V. und Kind & Kegel e.V.

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 10 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Durch das Porjekt konnten Kinder und Jugendliche in den Ferien die Räume der eigenen Schule künstlerisch gestaltet. Motive wurden gemeinsam erdacht: die Wahl fiel schließlich auf junge Sportler:innen und verschiedene Sportarten sowie bekannte Sehenswürdigkeiten aus der Region. Die jungen Teilnehmenden erlernten vielfältige Techniken der Wandmalerei: z.B. Fluchtpunkte und Perspektiven zu entwickelten, Schattenwurf oder Strukturen anzulegen, sie erprobten das malerische Gestalten von Bäumen, Landschaften, Himmel, Wegen, und das Abbilden verschiedener Jahreszeiten. Zwei erfahrene Künstler:innen unterstützten die Kinder und Jugendlichen bei der kreativen Umsetzung. Bei einer Abschlussveranstaltung vor Familie, Freund:innen und Lehrerschaft wurden die Ergebnisse stolz präsentiert. Über das Projekt wurde intensiv berichtet: sowohl der lokale Fernsehsender brachte einen Beitrag, als auch der Mitteldeutsche Rundfunk.  Die Stadt und der Bürgermeister unterstützten das Projekt ideel und aktiv (inkl. Projektbesuch).

„Sportler können Kunst – ein kreatives Malprojekt“ ist ein Projekt vom 1. Stadtsportverein Saalfeld 92 e.V. im Bündnis mit dem Förderverein der Johannesschule Saalfeld e.V., der Evangelischen Johannesschule und der Stadt Saalfeld – Kulturbüro Saalfeld

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ausgangsbasis des Theaterprojekts war das Thema „Wege“ – Umwege, Irrwege, Schulwege, Heimwege … Durch Gespräche und Improvisationen wurde so erkannt, was die Jugendlichen derzeit bewegt. Dabei wurde klar, dass dies vor allem die Themen Freundschaft und Armut sind. Nach einigen weiteren Improvisationen hat das Ensemble anhand von Kästners „Pünktchen und Anton“ eine eigene Fassung dieser zeitlosen Geschichte entwickelt, in welcher einige Herausforderungen thematisiert werden, vor denen junge Menschen heute stehen.

„unterWEGs“ ist ein Projekt vom Phoenixtheater Rastatt e.V. im Bündnis mit der Stadt Rastatt, Kinder- und Jugendförderung und der Karlschule Rastatt

Format: makro
Schwerpunkt: Darstellende Kunst
Alter: 9 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein Projekt von FLINTA-Menschen für Mädchen* und junge Frauen*, in dem sie theatrale und mediale Ausdrucksformen ausprobieren konnten und zu einer aufführungsfähigen Performance arrangierten. Fokus war die positive Beeinflussung des Selbstwerts der Teilnehmenden durch die kristische Beschäftigung mit aktuellen Rollenbildern und medialen Klischees. Auch textile Gestaltung, Workshops in Rap, Selbstverteidigung und Stop-Motion ermöglichten den Jugendlichen eine eigene Stimme zu finden und in der herausfordernden Zeit der pandemiebedingten Erschwernisse neue Betätigungsfelder und sozialen Austausch zu finden.

„Wenn Mädchen dir die Welt erklären“ ist ein Projekt von Kuringa aus Berlin im Bündis mit Die Lynar/ Julateg Wedding e.V. Jugendprojekt und der Bibliothek am Luisenbad

Format: makro
Schwerpunkt: Darstellende Kunst, Medien
Alter: 12 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit diesem Projekt wurden vier Tanzworkshops umgesetzt, die sich inhaltlich an den Interessen der jugendlichen Teilnehmenden orientierten: aktueller Tanz aus den Bereichen Hip Hop, Newstyle oder Mixstyle standen im Fokus der Vermittlung sowie Urban Art und Graffti. In der Tradition des Hip Hops wurden die Themen Respekt und Toleranz erörtert, Basistanzschritte wurden erprobt und zu Choreografien kombiniert. Die urbanen Tanzperformances wurden vertieft trainiert und vor der Filmkamera final präsentiert. Als Bühnenbild diente eine Kulisse, die die Teilnehmenden in den bildkünstlerischen Workshops selbständig umgesetzt haben. Eine Abschlusspräsentation rundete die Aktivitäten ab.

Tanzpädagog:innen leiteten die Workshops und wurden von ehrenamtlichen Kräften unterstützt. Vor allem der soziale Austausch und die Bewegung habe vielen Teilnehmenden in der herausfordernden Zeit der Pandemie geholfen. Das Team habe bemerkt, dass das Angebot für viele Kinder und Jugendliche genau zur richtigen Zeit kam, weil es lang ersehnte Abwechslung, positive Energie und eine Menge Spaß brachte. Die pandemiebedingten Hygienemaßnahmen konnten verantwortungsvoll umgesetzt werden.

„Hip Hop Werkstatt“ ist ein Projekt von No Limits e.V. aus Köln-Porz im Bündis mit dem Jugend- und Gemeinschaftszentrum Grengel und dem Bauspielplatz Senkelsgraben e. V.

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Medien
Alter: 12 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein niedrigschwelliges Projekt kultureller Bildung aug der Insel Rügen, das StreetArt, Fotografie und Skating als Jugendkulturform verbinden konnte. Schnupperworkshops boten den Teilnehmenden Einblick in die unterschiedlichen Disziplinen und erste Motive für die kontinuierlichen Workshops wurden vorbereitet, die anschließend in Stencils/Schablonen für eine Wandgestaltung genutzt werden konnten. So wurden aus Fotografien von skatenden Teilnehmenden lebensgroße Kunstwerke in Form eines murals. In einer Intensivphase wurde der Fotografieworkshop fortgeführt und bot einen medialen Experimentierraum für die Kinder und Jugendlichen. Fähigkeiten in Technik und Gestaltung von Graffitis und Schablonengraffitis wurden während der Intensivphase an Probewänden weiter ausgebaut. Darüber hinaus konnte im Laufe des Projekts ein Bauwagen in Graffiti-Technik gestaltet werden. Der Skateworkshop konnte im Frühjahr mit Besserung der Witterungsverhältnisse auch wiederaufgenommen werden. An einem Abschlussfest konnten die finalen Ergebnisse präsentiert werden und alle Teilnehmenden konnten positives Feedback für ihr außerschulisches Engagement und ihre gestalterischen Ergebnisse ernten.

„FREMDKÖRPER“ ist ein Projekt vom Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Sellin e.V. im Bündis mit der Kurverwaltung Ostseebad Sellin und Rügen rollt! e.V.

Format: kompakt, Intensivphase, Kulturbesuch
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 13 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Über das Medium Comic konnten sich die Teilnehmenden kreativ probieren und sich besonders in der herausfordernden Zeit der panmdiebedingten Lockdowns über den Alltag miteinander  austauschen. Kreativität kann positiven Einfluss darauf nehmen, mit Hürden des Alltags besser klar zu kommen und alternative Lösungswege zu finden. Wöchentliche Treffen fanden im digitalen Raum statt, Streamingdienste und Social Media gewährleisteten den Austausch und Kontakt. Ein Highligt im Projektverlauf war die Wiederaufnahme der Präsenzveranstaltungen. Es entstanden mehrseitige Geschichten in ausdauernder Konzentration neben skizzenhaften Kurzcomics aus phantasievollen Geschichten und realen Erlebnissen. All das fand in der Comicgruppe seinen Platz, ermöglichte Austausch über die Lebensbedingungen und Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen – das Projekt wurde so ein verlässlicher und unterstützender Ort. Als krönender Abschluss fand im November die große Ausstellung im Raum für Illustration statt, auf der sehr wertschätzend die Werke der Teilnehmenden von ihnen präsentiert wurden. Neben großen gemeinschaftlich gestalteten Wandtapeten fanden sich gerahmte Comicstrips, Comics auf Postkarten und als Highlight die entstandenen Comic-Hefte mit den entwickelten Geschichten. So wurde ein Ort, der sonst von erwachsenen Künstler:innen als Ausstellungsort genutzt wird, eine Woche lang von der jugendlichen Comicgruppe genutzt.

„Wir sind alle Superhelden“ ist ein Projekt von GWA St. Pauli e. V. im Bündnis mit dem Raum für Illustration und Comicfestival e. V. 

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Formale Entdeckungen im Stadtgebiet z.B. große Portale mit reliefartigen erzählerischen Darstellungen und Tierkopf-Knauf wurden für eigene bildnerische Schöpfungen angeeignet und ein eigenes Portal entworfen, mit einer gedachten Welt, die dahinter liegt. So entstanden bildnerisch persönliche fantastische Welten. Als repräsentatives lokales fantastisches Tierwesen wurde der Wolpertinger eingeführt, ein bayerisches Fabelwesen, dessen genauer Ursprung unklar ist. Es wird als ein Mischwesen in unterschiedlichen Formen beschrieben und eignete sich deshalb für sehr individuelle Interpretationen. Die Teilnehmenden konnten sich für eine Figur als Repräsentanten dieser Welt entscheiden, diese ausstatten und für sich passende ausdrucksstarke Bewegungen und kleine Requisiten finden. Jeder Teilnehmende hat im Laufe des Projektes eine eigene Welt gestaltet, eingebettet in eine stabile Holzkiste, die mit einer doppelflügeligen Tür (Portal) verschlossen werden kann. In Collagetechniken entstanden Bilder und Reliefs, die diese Kiste außen und innen bevölkern. Zur Abschlussveranstaltung wurden alle entstandenen Welten, Bilder, Fotos und Objekte präsentiert.

„Fantastische Tierwesen und wo wir sie finden können 2“ ist ein Projekt vom Förderverein der Carl-von-Ossietzky Mittelschule e.V. im Bündnis mit der Carl-von-Ossietzky-Mittelschule Nürnberg  und der Villa Leon, Kulturladen der Stadt Nürnberg 

Format: kompakt

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 12 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Auch in diesem Projekt stand die journalistische und redaktionelle Arbeit von Kindern für ein Kinderradio in Weimar im Vordergrund. Begleitet von zwei Honorarkräften und jugendlichen Ehrenamtlichen reflektierte die Projektgruppe, welche Themen aktuell interessant sein könnten und recherchierten zu den unterschiedlichen gefundenen Topics. Das Fachkräfteteam infomierte zusätzlich zu den wichtigen Themen Fake News, Urheber- und Veröffentlichungsrecht, so dass eigene Radiopraxis und mediendidaktischer Wissenserwerb Hand in Hand ging. Das besondere in diesem Projekt war, dass es pandemiebedingt ausschließlich in Online-Werkstätten umgesetzt wurde. Es gab Hürden durch mangelnde technische Ressourcen aber die Projektakteure sahen die neuen Bedingungen auch als Chance der Weiterentwicklung. Es gab mehrere Highlights in diesem Redaktionsjahr: das online Interview mit der Jugendbuchautorin Grit Poppe zu ihrem Buch „Verraten“. Auch das Interview mit dem ehemaligen Drummer der Rockgruppe „Police“, welcher seine Oper „The Electric Saint“ in Weimar vorstellte war ein tolles Erlebnis. Der Agent beschnitt die Redaktion sehr in den erarbeiteten Fragen, aber Steward Copeland war innerhalb des Zoom-Interviews sehr gesprächig und nahm sich viel Zeit. Pandemiebedingt musste leider auf den Besuch von Radio Lotte und auf eine öffentliche Präsentation verzichtet werden.

„MultiKultureller MedienPool II“ ist ein Projekt vom Miniverlag der Buchkinder Weimar e. V. im Bündnis mit der Other Music Academy und dem Radio Lotte

Format: kompakt

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 12 bis 14 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein Kreativworkshop, der wöchentlich über ein Kalenderjahr angeboten wurde. Als Folgeprojekt baute der Workshop inhaltlich auf die vorherige Maßnahme auf und hatte daher verschiedene Aspekte der Jugendkultur Graffiti zum Thema. Die künstlerischen Erfolge aus dem vorherigen Projekt aufgreifend, vertieften die Teilnehmenden die bisherigen Erkenntnisse über die vielseitigen Techniken im Umgang mit verschiedenen Materialien. Die gemeinsame Gestaltung von legalen Graffitiwänden und Leinwänden bot den Jugendlichen und Jungerwachsenen ein künstlerisches und soziales Erprobungsfeld und neue Gestaltungsmethoden kennengelernt. Darüber hinaus wurde mit den Teilnehmer*innen die Gegebenheiten verschiedener Stadtteile erkundet und dabei verschiedene Stadtteil- und Kulturzentren entdeckt. Diskriminierungsformen im Graffiti, wie beispielsweise sexistische Parolen oder geschlechterspezifische Ausschlüsse wurden im Zuge der wöchentlichen Workshops immer wieder mit den Teilnehmenden thematisiert, diskutiert, um im Anschluss gemeinsam mögliche Handlungsstrategien für den Alltag zu entwickeln. Pandemiebedingt wurde hauptsächlich im Außenraum gearbeitet, auf den Kulturbesuch und die öffentliche Präsentation konnten leider nicht umgesetzt werden.

„Graffiti ins Zentrum Vol. 2“ ist ein Projekt vom Zentrum für Jugendkulturen e.V. im Bündnis mit United Football Movement e. V. und dem Förderkeis Nordtribühne e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung