Vier aufeinanderfolgende Ferienwerkstätten, diein Form von Kunstwerkstätten für Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein umgesetzt wurden. Eine zielgruppengerechte Einführung in die 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung stand der gestalterischen Praxis vorweg, die die Teilnehmenden zu Motiven inspirierten. Die Ferienwerkstätten wurden in Zeiten der Lockdowns und temporärer Schließung von Kultur- und Bildungseinrichtungen online durchgeführt, in den Sommermonaten in Präsenz. Das künstlerische Erproben führte zu Gemälden, Textilgestaltung, digitaler Kunst, Fotografien bis zu individueller Schmuckgestaltung. Die Veröffentlichung und Präsentation der Projektergebnisse fand pandemiebedingt virtuell auf der Website des antragstellenden Vereins statt.

„JugendKunstWerkstatt Reinfeld“ ist ein Projekt von sii-kids & -talents e.V. im Bündnis mit Offener Kanal Schleswig-Holstein, dem Förderverein Lokfelder Brücke e.V. und alfaLot GmbH & Co. KG

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Aufbauend auf dem Konzept des Vorgängerprojekts wurde mit den Teilnehmenden ein eigener Film entwickelt, umgesetzt und veröffentlicht. Die Kinder und Jugendlichen haben sowohl die Geschichte erdacht, in der lokale Sagen der Dammer Berge aufgegriffen wurden, waren vor und hinter der Kamera aktiv, begleiteten aktiv die Postproduktion, haben die Kostüm- und Requisitenentwicklung unterstützt und den fertigen Film schließlich voller Stolz in der Heimstatt-Clemens-August sowie per Livestram der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Es ist erneut ein toller Film entstanden: Die Wassernymphen und die Gier der Färber. Die Aufnahme der Livepräsentation zeigt mitreißend, welchen positiven Einfluss das Projekt kultureller Bildung auf die Teilnehmenden hatte. Pandemiebedingt konnte leider kein Kulturbesuch stattfinden (temporäre Schließung der Kultur- und Bildungseinrichtungen).  Ein Mitglied unseres Vereins erzählt in „Märchenstunden“ Sagen und Märchen aus der Region. Außerdem wird ein Schauspieltraining angeboten und einfache Filmübungen durchgeführt um die Technik und den Ablauf am Set kennenzulernen und zu verinnerlichen.

„Märchenstunde – ein inklusives Filmprojekt“ ist ein Projekt vom Verein zur Förderung der Medienpädagogik e.V. im Bündnis mit der Clemens-August-Stiftung und dem Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Medienarbeit

Alter: 7 – 17 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Ferienwerkstatt lud Kinder und Jugendliche ein zu malen, zu formen, zu texten und Bildende Kunst mit Klängen zu verbinden. Die Teilnehmenden konnten ihre Fantasien, Träume und innere Realitäten künstlerisch darstellen und sich dabei auch mit dem Entstehungsprozess beschäftigen.

Im ersten Teil des Projekts haben alle Teilnehmenden eine individuelle Gipsfigur als auch eigene Leinwände und Bilder geschaffen. Dann standen digitale Formate im Vordergrund: Es wurden gemeinsam künstlerisch Hintergründe gestaltet und mithilfe eines Greenscreens Kurzclips erstellt – die entstandenen Kunstwerke wurden dabei einbezogen. Die entstandenen Videos, Kulissen und erarbeiteten Szenen wurden anschließend mithilfe von Videoschneideprogrammen bearbeitet.

Stark erschwert wurden Bündnisarbeit und Projektumsetzung durch die Pandemie. So konnte einige geplante Projektbausteine nicht realisiert werden, auch die Abschlusspräsentation musste ausfallen. Stattdessen wurde eigens für die Ferienwerkstatt ein Instagram-Account angelegt. Dieser begleitete und informierte über die Prozesse und es wurden fertige Videoclips veröffentlicht.

UTOPIA – Wir reisen mit Farben, Formen und Klängen in eine schöne neue Welt ist ein Projekt von Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. im Bündnis mit der Schule An der Glinder Au und dem Spielhaus Sonnenland

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: spartenübergreifend

Alter: 6 – 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im öffentlichen Park wurden mobile Ateliers errichtet, in denen Kinder und Jugendliche künstlerisch aktiv werden konnten: Ein Ferienprojekt, das pandemiekonform stattgefunden und drei aufeinanderfolgende künstlerische Werkstätten für Kinder und Jugendliche angeboten hat. Teilnehmende aus dem umliegenden sozialen Wohnungsbau wurden niedrigschwellig angesprochen. In der ersten Woche wurde Holzgestaltung angeboten: eigene Holzskulpturen wurden entwickelt und mit selbsthergestellten Naturfarben aus Lebensmitteln eingefärbt. Es entstanden u.a. Tierobjekte, Traumfänger, Namensanhänger und ein Insektenhotel als Gemeinschaftsarbeit. In der zweiten Ferienwoche widmeten sich die Teilnehmenden der Malerei: verschiedene Techniken wurden dem Altersunterschied in der Gruppe gerecht, es wurde auf Leinwand mit Acryl-, Aquarell- oder Ölfarbe gemalt, mit Kohle und Bleistift gezeichnet, perspektivische Zeichnen erprobt und mit Abklebetechniken experimentiert. Beispielen aus der Kunstgeschichte wurde sich zielgruppengerecht genähert. In der dritten Woche konnten sich Teilnehmende an der gemeinschaftlichen Gestaltung einer öffentlichen Wand im Park erproben. Neben der Wandgestaltung sind individuelle Kunststücke in Graffititechnik entstanden. Nach jeder Projektwoche gab es eine interne Werkschau, ein Abschlussfest mit Konzert und Kulturbeiträgen rundete das Gesamtprojekt ab.

„Kunst im Park!“ ist ein Projekt von Da Capos Projektschmiede e.V. in Sprockhövel im Bündnis mit Netzwerk der guten Taten e.V. und Schwelmer aus Kars e.V.

Format: Ferienwerkstatt im Rahmen von „Kultur macht stark Sommer“

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 6 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Beim Jugendtanztheaterprojekt SOLEDAD wurde der Tanz zum Medium der Begegnung von Jugendlichen des Bremer Nordens und Südens. Angeleitet durch das künstlerische Leitungstandem Augusto Jaramillo Pineda und Ute Mai und basierend auf einem partizipativen und prozessorientierten pädagogischen Ansatz ergründeten die Teilnehmenden im Rahmen eines zweiwöchigen Intensivworkshops in den Herbstferien und anschließenden Digitalen Probenmodulen das Thema „Einsamkeit“ tänzerisch und performativ. SOLEDAD bot den Teilnehmenden eine vielseitige Kombination an Stilen und Methoden – von Modern über Ballett bis HipHop, von Übungen aus dem Schauspiel, über Improvisationen bis zur Rollenenwicklung, von kreativem Schreiben über Stimmübungen bis zum Gesang.

Der Entwicklungs- und Schaffensprozess der Gruppe mündete in einem gemeinsamen Showing per Zoom in Anwesenheit von Familien und Freund:innen. Konkrete Ziele des Projektes waren die Teilhabe von Jugendlichen unterschiedlicher Herkünfte und Altersstufen, die Stärkung des Austauschs zwischen zwei unterschiedlichen Bremer Stadtteilen, die Förderung der künstlerischen und darstellerischen Fähigkeit der Beteiligten, die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Einsamkeit und die Verstetigung der Kooperation der Bündnispartner. In Zeiten der Pandemie bot das Projekt den Teilnehmenden einen Raum für Dialog und Reflexion, für kreative Schöpfung und ein gemeinsames Miteinander.

„Soledad“ ist ein Tanzprojekt vom steptext dance project e.V. in Bremen im Bündnis mit der Tanzhafen Akademie Vegesack und Quartier gGmbH

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung