Ziel des Projektes war vor allem Popgesang, Songwriting und Musizieren in der Gruppe als kontinuierliches Projekt in der Nachwuchsarbeit zu etablieren. Zusätzlich boten die Honorarkräfte Einblicke in die Welt des Songwritings und Homerecordings als Erfahrungsraum für die Jugendlichen. Dabei arrangierten die Teilnehmenden Songs für sich selbst und in der Gruppe, spielten drei Konzerte und erarbeiten zwei Songproduktionen. Durch die Zeit  der Lockdowns bis Anfang 2021 traf sich die Gruppe virtuell, um Raum für Austausch und theoretische Inputs sowie Zugang zu Projekten kultureller Bildung in der herausfordernden Zeiten pandemiebedingter Kontaktbeschränkungen bieten zu können. Ab März konnten die Projekttreffen wieder in Präsenz stattfinden und Songtexte wurden gemeinsam als Vorbereitung für ein Singer- und Songwriting Camp im April geschrieben. Zwei fertig produzierte Songs wurden in der Gruppe aufgenommen und auf Konzerten abschließend präsentiert.

Das „Modern Pop Chor“ ist ein Projekt der Stiftung SPI im Bündnis mit SHBB, Soziale Hilfen in Berlin und Brandenburg und Schwungkollegium e.V.

Format: makro

Schwerpunkt: Musikperformance

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit diesem Projekt wurden vier Tanzworkshops umgesetzt, die sich inhaltlich an den Interessen der jugendlichen Teilnehmenden orientierten: aktueller Tanz aus den Bereichen Hip Hop, Newstyle oder Mixstyle standen im Fokus der Vermittlung sowie Urban Art und Graffti. In der Tradition des Hip Hops wurden die Themen Respekt und Toleranz erörtert, Basistanzschritte wurden erprobt und zu Choreografien kombiniert. Die urbanen Tanzperformances wurden vertieft trainiert und vor der Filmkamera final präsentiert. Als Bühnenbild diente eine Kulisse, die die Teilnehmenden in den bildkünstlerischen Workshops selbständig umgesetzt haben. Eine Abschlusspräsentation rundete die Aktivitäten ab.

Tanzpädagog:innen leiteten die Workshops und wurden von ehrenamtlichen Kräften unterstützt. Vor allem der soziale Austausch und die Bewegung habe vielen Teilnehmenden in der herausfordernden Zeit der Pandemie geholfen. Das Team habe bemerkt, dass das Angebot für viele Kinder und Jugendliche genau zur richtigen Zeit kam, weil es lang ersehnte Abwechslung, positive Energie und eine Menge Spaß brachte. Die pandemiebedingten Hygienemaßnahmen konnten verantwortungsvoll umgesetzt werden.

„Hip Hop Werkstatt“ ist ein Projekt von No Limits e.V. aus Köln-Porz im Bündis mit dem Jugend- und Gemeinschaftszentrum Grengel und dem Bauspielplatz Senkelsgraben e. V.

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Medien
Alter: 12 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein niedrigschwelliges Projekt kultureller Bildung aug der Insel Rügen, das StreetArt, Fotografie und Skating als Jugendkulturform verbinden konnte. Schnupperworkshops boten den Teilnehmenden Einblick in die unterschiedlichen Disziplinen und erste Motive für die kontinuierlichen Workshops wurden vorbereitet, die anschließend in Stencils/Schablonen für eine Wandgestaltung genutzt werden konnten. So wurden aus Fotografien von skatenden Teilnehmenden lebensgroße Kunstwerke in Form eines murals. In einer Intensivphase wurde der Fotografieworkshop fortgeführt und bot einen medialen Experimentierraum für die Kinder und Jugendlichen. Fähigkeiten in Technik und Gestaltung von Graffitis und Schablonengraffitis wurden während der Intensivphase an Probewänden weiter ausgebaut. Darüber hinaus konnte im Laufe des Projekts ein Bauwagen in Graffiti-Technik gestaltet werden. Der Skateworkshop konnte im Frühjahr mit Besserung der Witterungsverhältnisse auch wiederaufgenommen werden. An einem Abschlussfest konnten die finalen Ergebnisse präsentiert werden und alle Teilnehmenden konnten positives Feedback für ihr außerschulisches Engagement und ihre gestalterischen Ergebnisse ernten.

„FREMDKÖRPER“ ist ein Projekt vom Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Sellin e.V. im Bündis mit der Kurverwaltung Ostseebad Sellin und Rügen rollt! e.V.

Format: kompakt, Intensivphase, Kulturbesuch
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 13 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein niedrigschwelliges Ferienprojekt eines erfahrenen Antragstellenden im ländlichen Brandenburg, in dem Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung in den künstlerischen Sparten Zeichnen, Graffiti, Film und Mediengestaltung kreativ ausprobieren konnten. Im Medienworkshop lernten die Kinder selbständig mit digitalen Spiegelreflexkameras umzugehen, Motive in Bild und Film gekonnt in Szene zu setzen und die Ergebnisse am Computer zu finalisieren. Der Graffittworkshop fokussierte die Umsetzung von Buchstaben, Styles und Tags auf Leinwand. Techniken zu Farbverläufen und Linienführungen konnten erbropt werden. Im Zeichen-Workshop wurde Perspektive, Schattengebung, Schraffur und Schriftzüge in Bleistift umgesetzt. Gemeinsam wurde ein Thema aus den Lebenswelten der Teilnehmenden künstlerisch aktiv gestaltet. Die Ergebnissse wurden vor Eltern und Interessierten am letzten Projekttag präsentiert. Es sind Zeichnungen, Graffitis auf Leinwand, Fotografien und Viedobeiträge entstanden.

„Kunsttage in den Ferien“ ist ein Projekt von Kulturjurten Werbig e.V. im Bündnis mit der Förderverein Kreiskulturhaus Seelow e.V. und dem Gymnasium Seelow

Format: makro

Schwerpunkt:Musikperformence

Alter: 11 bis 15 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ein Jahresprojekt, das sich in kontinuierliche Workshops und in Intensivphasen in den Ferien gliederte. Zielgruppe waren Mädchen und junge Frauen, die ein vielfältiges Workshopangebot zur Erprobung unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen und Methoden nutzen konnten: von Seifenkistenbau und Teilnahme an einer Ralley, über Möbelbau und Siebdruck bis hin zu einem Schweißkurs. Die Teilnehmenden wurden niedrigschwellig aktiviert, neue Betätigungsfelder auszuprobieren und von fachlich qualifizierten Honorarkräften unterstützt. Ein dreitägiges Angebot mit parallelen Workshops bildete den Abschluss des Projekts.

„Spectrale Mädchen- und Frauenprojekttage“ ist ein Projekt vom Trägerverein Freies Kinderhaus e.V. im Bündnis mit dem Fachdienst Jugend Bildung Migration der Bruderhaus Diakonie und Kinder-Kultur-Werkstatt e. V.

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 6 bis 11 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kinder und Jugendliche haben im bayrischen Grenzgebiet zu Tschechien ein Bühnenbild für eine großangelegte Bühnenpräsentation samt Kulissen konzeptionell entwerfen und selbst gestalten können. Den Teilnehmenden wurde genügend Raum und Zeit gegeben sich selbst zu entfalten, Material und Techniken auszuprobieren sowie eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Durch dieses Projekt lernten sie zugleich die Vielschichtigkeit der Künste als auch ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten kennen. Von Anfang an stand der Aspekt des Mitmachens im Vordergrund.

„HochbeetKunstAtelier“ ist ein Projekt vom Großkonreuther Jugendblasmusik e.V. im Bündnis mit der Grundschule Mähring und der Kommune Mähring

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 14 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In dieser Ferienwerkstatt erbauten Jugendliche ein Freiluftatelier auf einer kleinen Grünfläche in einem Industriegelände in Köln-Ehrenfeld. So wurde durch die Ferienwerkstatt aus der Grünfläche ein kultureller Freiraum mit Atelierwänden und modularem Outdoormobiliar. Hierfür wurde u.a. Holz genutzt, das von ausrangierten Kunsttransportkisten stammte. Die Jugendliche planten, bauten und gestalteten diesen Ort unter Mithilfe eines Designers und Architekten, mit denen sie zuvor das City Leaks Festival (Festival für urbane Kunst im öffentlichen Raum) in Köln-Ehrenfeld besuchten und sich Inspirationen für ihr Vorhaben einholten. Der zweite Workshop beschäftigte sich mit Urban Art und Urban Gardening. Es wurden Blumenkästen upgecycelt und zu Hochbeeten umfunktioniert, in denen diverse Kräuter und ein wenig Gemüse und Obst eingepflanzt wurde. Die Gestaltung wurde mit Stencils, Graffiti und in Spachteltechnik umgesetzt. Die Teilnehmenden haben Skulpturen erstellt und mit Naturmaterialien gearbeitet. Es entstanden u.a. individuelle Artefakte (Bilder, Skulpturen, Steine) zum Thema Raum und zu eigenen Wünschen, die vom Freiluftatelier aus der ersten Ferienwerkstatt inspiriert wurden. Auch befassten sich die Jugendlichen künstlerisch interdisziplinär mit den genannten Themen (bspw. mit Gedichten). Zu Ende beider Ferienwerkstätten gab es ein Abschlussfest mit der Ausstellung der entstandenen Ergebnisse, mit Kunst- und Bastelmöglichkeiten sowie mit selbstgemachten Pizzen, die in einem Einkaufswagen-Ofen gebacken wurden.

„HochbeetKunstAtelier“ ist ein Projekt von Neola e.V. im Bündnis mit Coach e.V. und Fink e.V.

Format: Ferienwerkstatt
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 14 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

In Schnupperangeboten wurde den Teilnehmenden ein erster Einblick geben, was es bedeutet, einen Film zu produzieren: neben theoretischen Inputs gab es filmische Übungen. Die Jugendlichen überlegten sich Rollen, die sie mit Handykameras ausgestattet und in Kleingruppen in kurzen Szenen verfilmten. Im Anschluss wurden die Aufnahmen besprochen. Die Workshops wurden von zwei Filmmachenden geleitet.

Im Hauptmodul wurde mit der Gruppe in drei Wochen ein Film produziert. In Woche 1 ging es darum, als Gruppe zusammenzufinden, einen Überblick über Aspekte der Filmproduktion zu erhalten und eine erste Richtung für den gemeinsamen Film festzulegen. Dabei wurde ein episodenhafter Stummfilm mit Voice-Over-Texten beschlossen. In filmischen Improvisationsübungen wurden Grundlagen von Schauspiel, Körpersprache und Storytelling erarbeitet. Außerdem wurde im Rahmen des Kulturbesuchs und als Recherchegrundlage für den eigenen Film ein Kinobesuch umgesetzt. In Woche 2 erschufen die Teilnehmenden selbstständig Charaktere, Szenen und schrieben Voice-Over-Texte. Dieser Prozess wurde durch praktische Übungen mithilfe von Handykameras unterstützt. Woche 3 diente dazu, erdachte Szenen zu verfilmen, die Voice Over einzusprechen sowie gemeinsam Ideen für die Post-Produktion zu sammeln.

Die Jugendlichen standen je nach Interesse vor und hinter der Kamera, improvisierten und übernahmen an manchen Stellen die Regie. Die Post-Produktion wurde von einem der Filmemacher vollendet. Zu einem Projektabschluss kamen alle Teilnehmenden nach zwei Monaten mit Freund:innen, Bekannten und Eltern in einem Kino zusammen. Nach der Filmpremiere wurde der Film auf den öffentlichen Kanälen des Vereins bereitgestellt. Aufgrund des positiven Feedbacks und um die tolle Arbeit der Teilnehmenden wertzuschätzen, soll er nun bei Jugendfilmfestivals eingereicht werden.

„3,2,1 Action – Meine Welt durch (m)eine Linse“ ist ein Projekt von Drop In – Forum für interkulturelle und politische Bildung e.V. im Bündnis mit der Skate RAW gGmbH und filmArche e.V.

Format: makro
Schwerpunkt: Bildende Kunst
Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Ein interdisziplinäres Projekt mit Workshops aus den Bereichen Tanz, Theater und Medienkunst. Der Fokus lag auf der Zusammenführung zweier Gruppen aus verschiedenen Bremer Sanierungsgebieten. Pandemiebendingt musste das Projekt pausieren und auf öffentliche Präsentationen verzichten. Alternativ wurden die Workshops digital weitergeführt und es sind filmische Interviews zum Thema „Quarantäne“ entstanden.

„Geschichten bewegen & verbinden – Tanztheater & Medienerzählwerkstatt“ ist ein Projekt von ist ein Projekt von Moves gUG im Bündnis mit dem Bürgerhaus Oslebshausen e. V. und Neustadt Stadtteilmanagement e. V.

Format: makro

Schwerpunkt: Darstellende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur in Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Pandemiebedingt wurde die Umsetzung dieses Ferienangebots von den Oster- in die Sommerferien verlegt. Die Akquise der Teilnehmenden war durch die temporäre Schließung von Schulen und Jugendeinrichtungen deutlich erschwert. Durch Bündnispartner 2 konnten erfolgreich Teilnehmende aus einer Einrichtung für minderjährige unbegleitete Geflüchtete akquiriert werden sowie durch aufsuchende Jugendarbeit. Der Zeichner Patrick Rieve ist Produzent, Herausgeber und Sammler von selbstveröffentlichten Publikationen, wie Zines und Comics und vermittelte die Grundlagen an die Teilnehmer:innen mit Unterstützung von Kunsttherapeutin Vivian Welge. Es wurde an individuellen Bildergeschichten gearbeitet, die in Form eines eigenen Magazins von den Teilnehmenden mit nach Hause genommen werden konnten. Unter dem Titel „If you had a journey you have a story!“ brachten die Teilnehmenden biografische Erlebnisse, z.T. auch von der eigenen Fluchterfahrungen auf das Papier. Die Vermittlung der künstlerischen Technik wechselte sich mit Einheiten freien Arbeites ab.

„Kunstwerkstatt – Raum für Jugendliche mit und ohne Fluchtbiografie / Ferienwerkstatt Zines“ ist ein Projekt von artothek – Raum für junge Kunst der Stadt Köln in Köln im Bündnis mit dem Atelier artig und dem Sozialdienst Katholischer Frauen, Flüchtlingshilfe e.V.

Format: Ferienwerkstatt

Schwerpunkt: Bildende Kunst

Alter: 15 bis 18 Jahre

Gefördert durch Jugend ins Zentrum! vom Bundesverband Soziokultur im Rahmen von Kultur macht stark.Bündnisse für Bildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung