JURY 2016-17

 

CORINNE EICHNER, Studium der Soziologie, Kunstgeschichte und Journalistik, war lange als freie Journalistin und in der Erwachsenenbildung tätig, bevor sie gemeinsam mit verschiedenen KünstlerInnen Kinderkulturprojekte, die sich besonders auch an bildungsferne Zielgruppen richteten, entwickelte und umsetzte. Seit 2011 ist sie Geschäftsführerin des Landesverbandes STADTKULTUR HAMBURG. Darüber hinaus arbeitet sie ehrenamtlich im Vorstand mehrerer Kulturorganisationen und berät zu den Themen Freiwilligenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, leitet Workshops und Seminare und moderiert Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen. Diese Tätigkeiten bringen auch immer wieder die Arbeit in einer Jury mit sich.

Ich freue mich darauf, viele interessante Projekte kennenzulernen, die mit Leidenschaft und vielen guten Ideen entstanden sind. Mir ist wichtig, Projekte zu finden, deren Unterstützung besonders nachhaltig wirkt“.

DETLEF FRANKE, Diplomstudium der Wirtschafts- und Kulturgeschichte, war nach der Wende u.a. als kommunaler Kulturentwicklungsplaner und Veranstaltungsmanager im Soziokulturellen Zentrum Glad-House Cottbus tätig. Seit 2001 ist er Geschäftsführer der LAG Soziokultur Brandenburg e.V. Erfahrungen mit der Juryarbeit bestehen durch künstlerische Wettbewerbe und als Jurymitglied der Stadt Potsdam in den Jahren 2012 und 2013. Als ehemaliger Leiter einer Kulturwerkstatt für Literatur und Neue Medien in der künstlerischen Jugendbildungsarbeit hat er diverse Erfahrungen in der Arbeit mit bildungsfernen Kindern und Jugendlichen.

„Als Mitglied einer Jury war und ist mir wichtig, zusammen mit den anderen Juroren möglichst objektive Bewertungsmaßstäbe dafür zu finden, dass die gesellschaftlich relevantesten, kreativsten und bestenfalls auch noch innovativsten Projektideen durch Förderung ermöglicht werden“.

TORSTEN GROSS ist seit April 2014 im Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg zuständig für interkulturelle Kulturprojekte. Davor arbeitete er seit 1998 als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit den Themenschwerpunkten Kulturpolitik/Kulturarbeit, Interkultur und Bürgerschaftliches Engagement beim IKSA - Institut für soziale und kulturelle Arbeit. Juryarbeit ist für ihn kein Neuland; er war sechs Jahre Mitglied im Vergabebeirat des Fonds Soziokultur. Praktische Erfahrungen in der (kulturellen) Arbeit mit bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen hat er gesammelt, als er hauptamtlich für das Kulturprogramm und die Projektarbeit in einem selbstverwalteten soziokulturellen Zentrum zuständig war, bei dem er zuvor ehrenamtlich die Initiative für den Aufbau des Zentrums mitgegründet hatte.

„Ich freue mich schon sehr auf die Juryarbeit bei ‚Jugend ins Zentrum‘, gerade weil mich dies zu den Wurzeln meiner beruflichen Entwicklung in einem Jugendkulturzentrum führt“.

SABINE LÜCK, Diplom-Kulturpädagogin und seit 2012 im ehrenamtlichen Vorstand der LAG Soziokultur Schleswig-Holstein tätig, greift auf eine langjährige Berufspraxis als Theaterpädagogin und Regisseurin sowie Erfahrungen in der Juryarbeit zurück. Seit 1987 leitet sie den Fachbereich Theater im Verein für Jugend- und Kulturarbeit des Kreises Segeberg e.V., wobei Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung der „Motor“ aller Seminare, Projekte und Inszenierungen ist. Bildungsferne Kinder und Jugendliche werden in ihrer Arbeit inklusiv in die Angebote integriert.

Ich freue mich sehr, Teil der Jury „Jugend ins Zentrum“ zu sein. Die kulturelle Bildung bildet nachweislich einen wichtigen Impuls zur Persönlichkeitsentwicklung in der Kinder- und Jugendbildung. Diese wachsende gesellschaftliche Anerkennung spiegelt sich in dem Förderprogramm „Kultur macht stark“ endlich wider“.

BETTINA RÖSSGER war nach dem Diplom-Studium für ein Arbeitsleben als Schuhgestalterin und Modelleurin vorbereitet, doch mit der Wiedervereinigung kam alles anders. Nach einer Managementausbildung und diversen Projekten folgte der Schritt in die Freiberuflichkeit als Beraterin. Mit Gleichgesinnten gründete sie die BürgerWerkStadt und Bürgerstiftung Erfurt e.V. und übernahm im Jahr 2006 die Geschäftsführung der LAG Soziokultur Thüringen. Vielfältige und interessante Erfahrungen konnte sie bereits in unterschiedlichen Jurys sammeln, zum Beispiel im Fachbeirat Soziokultur des Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur oder beim KulturRiese - Förderpreis der LAG Soziokultur Thüringen.

„Ich freue mich Jurymitglied zu sein, weil die Projekte vielleicht dazu beitragen, neue Talente hervorzubringen, Interessen zu wecken, Potenziale auszuloten, Zusammenarbeit zu befördern, Orte und Akteure zu stärken“.

MATZE SCHMIDT, Studium der Politik und Soziologie, hat eine Ausbildung im Off-Theater-Schauspiel und ist Regisseur und Kulturmanager. Seit dem Jahr 2003 ist er Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer der Waggonhalle Marburg und dort u.a. zuständig für die Programmplanung und Regiearbeiten. Projekte mit bildungsfernen Kindern und Jugendlichen sowie der künstlerischen Jugendbildungsarbeit hat er im Zuge dieser Tätigkeit wiederholt angestoßen und mit Kooperationspartnern in der Waggonhalle realisiert. Juryerfahrungen hat er aus der Jury des Kultursommers Mittelhessen.

„Wichtig ist mir, gute Projekte finden und fördern zu können“.